Es war wieder ein rundherum wunderbares Wochenende in Obermarchtal und freue mich schon jetzt wieder auf nächstes Jahr! Wen es interessiert was wir dieses Mal einstudiert haben: das Oratorium "Paulus" von Mendelssohn. Ein Lied daraus wird an unserer kirchlichen Hochzeit gesungen: "Sehet welch eine Liebe".
Sonntag, 27. März 2011
Aufgetankt
Es war wieder ein rundherum wunderbares Wochenende in Obermarchtal und freue mich schon jetzt wieder auf nächstes Jahr! Wen es interessiert was wir dieses Mal einstudiert haben: das Oratorium "Paulus" von Mendelssohn. Ein Lied daraus wird an unserer kirchlichen Hochzeit gesungen: "Sehet welch eine Liebe".
Montag, 8. März 2010
Ehrenamt
Mittwoch, 24. Februar 2010
Rückzug ins Kloster
Donnerstag, 4. Februar 2010
Musik und Bach #2 - berührt
ENDLICH! Einen extra Gruß und dicken Kuss an meinen Christianus musicus und seine Sonne, sie wissen warum!
Dienstag, 24. November 2009
Konzert
Freitag, 20. November 2009
Gau?!
//*geht heulen und beten...
Dienstag, 7. Juli 2009
Ring ring
Montag, 25. Mai 2009
Musik und Bach
In der Kantorei werden eher die Messen und Kantaten gesungen, manchmal das gleiche Repertoire wie in Friedrichshafen, aber eben auch Bach. Und das ist mein Problem. Ich habe mich bemüht, mich versucht reinzufinden, die Noten studiert und CD's gehört, hat alles nichts genutzt. Seine Musik berührt mich nicht, er ist mir zu trocken, zu vergeistigt, er klingt so spröde "evangelisch". Ich weiß, dass ich darüber schon meine Witze gemacht habe, an dieser Stelle grüße ich ganz herzlich meinen Christianus Musicus, der Angetraute von SchwesterRabiata. Er liebt Bach und ich beneide ihn dafür. Ebenso meine Mitsänger in der Kantorei, die mit verklärter Miene dasitzen und sich auf die Proben freuen. Unser nächstes Konzert ist nur Bach, das Magnificat und die Kantate Gott wir danken dir. Dann proben wir schon für die Matthäus Passion im März 2010. Manche sitzen mit feuchten Augen da und ich, tja an mir geht die Musik vorüber. Ich probe mit und singe mit Engagement, aber mein Herz berührt sie nicht und das tut mir sehr leid. Ich weiß nicht ob es an meiner katholischen Erziehung liegt und dass wir als Kinder am Sonntag manchmal schon mit dem Halleluja von Händel geweckt wurden. Es muss nicht immer laut sein, im September z.B. singen wir von Franck "die sieben Worte Jesus am Kreuz" und das sind die leisen Töne und so sehr berührend, dass ich Gänsehaut habe und Tränen in den Augen.
Vielleicht bin ich noch nicht reif für Bach, ich gebe nicht auf, aber zu den kommenden Proben bis zum Juli muss ich mich echt zwingen *seufz*.
Montag, 18. Mai 2009
Salzburg
Nachmittags hatten wir eine Stadtführung und die über 70-Jährige nette österreichische Dame redete ohne Punkt und Komma, das ganze in breitem Dialekt und großem Charme. Nach dem sehr leckeren Abendbuffet hatten wir uns ein Taxi bis zur Festungsbahn bestellt und nach rasanter Fahrt nach oben hatten wir einen traumhaften Blick über Salzburg. Die Abendsonne war wirklich wunderbar und das anschließende Konzert in der Festung auch. Ein Streichquartett und eine Pianistin spielten Haydn und Mozart und der anschließende Blick über ein Lichtermeer unter grandiosem klaren Sternenhimmel und lauer Hochsommertemperatur war ein weiterer Höhepunkt eines besonderen Abends. Ein Spaziergang durch Salzburg und einem "Absacker" im "Eulenspiegel" folgten und der Abend fand dann an der Hotelbar mit bester Laune seinen krönenden Abschluss.

Am Sonntag waren wir im Dom zur Messe, ein junger Chor aus Budapest sang und alles war sehr feierlich. Danach saßen wir am Domplatz in der Sonne bei Cappuccino und Campari und hatten keine Lust, nach Hause zu fahren. 13 Uhr war Abfahrt einer sehr kurvenreiche Strecke über Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Tegernsee und Pause in Bad Tölz. Dort ist es zwar schön und die Sonne schien, aber wir waren müde und hatten nur 1 Stunde Aufenthalt und es war nichts vorbestellt, sondern Zeit zur freien Verfügung, heißt: schnell etwas essbares suchen, bestellen, Bedienung stressen, runterschlingen, bezahlen, ab zum Bus, gemütlich machen, schlafen. Ankunft in FN um 20.30 Uhr.
Fazit: Salzburg ist eine Reise wert, aber dann für länger. Es gibt noch einiges was ich sehen möchte und das Angebot an Konzerten ist enorm. Was mir nicht an der Stadt gefällt ist die hohe Luftfeuchtigkeit auf Grund des vielen Regens dort und das mangelnde Grün in der Stadt. Abgesehen vom Mirabellengarten fehlen Blumen, Rasen, Bäume. Alles ist gepflastert und betoniert. Schade. Entschädigt wird man dafür wieder durch andere schöne Dinge. Die Stimmung unter uns Sängern war klasse und harmonisch, darum sind wir ja auch der Philharmonische Chor :-) Nächstes Jahr geht unser Ausflug nach England.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Salzburg
The one and only!! Dafür morde ich!
MOZARTKUGELN! Mir lauft schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammen. Ich überlege mir noch, wie viel Vorrat ich mir holen werde, das hängt vom Gang auf die Waage ab.
Montag, 4. Mai 2009
Lieblingshobby
So viel Tee mit Honig und heiße Zitrone habe ich schon lange nicht mehr getrunken. Meine Blase dankt es mir *g*. Nun ja, am kommenden Samstag gibts ja Gott sei Dank ein da capo, das gesamte Konzert wird in Tuttlingen wiederholt und zwar für unseren größten Gönner und Förderer. Bis dahin werde ich mich in Stille üben und auch die Proben am Dienstag und Mittwoch nicht besuchen.
Montag, 6. April 2009
Voller Terminplan
So und nun werde ich meine Freizeit diese Woche ausschließlich mit dem Wolferl (Mozart) verbringen, auch nicht schlecht *g*... danach ist dann wieder Norbert dran.
Mittwoch, 1. April 2009
Balsam für meine Seele
Sonntag, 1. Februar 2009
Consummatum est
... es ist vollbracht
Ich bin wieder zurück im Alltag.
Ein Sing- und Probewochenende im Kloster Obermarchtal bedeutet: ab Freitag 17.00 Uhr, beginnt hinter den Klostermauern meine Zeit, alles andere bleibt draußen. Es gibt nur noch mich selbst, die wunderschöne Musik, das gemeinsame Singen, der Zusammenhalt im Chor, liebe Menschen, gute Gespräche, Harmonie, Einklang und superleckeres Klosteressen. Ich fühle mich danach wie jedes Jahr: erfüllt, dankbar und aufgetankt.
Dienstag, 25. November 2008
Konzertkritik

Montag, 24. November 2008
Glücklich und gelöst!
Was für ein Abend, was für ein Konzert! Es war perfekt, der Chor und Dirigent in Bestform, hochkonzentriert und nass geschwitzt, eine wirklich gelungene Aufführung. Nicht oft kann man sagen, dass alles ohne Fehler war, die Einsätze und sämtliche schwierige Passagen waren 100%. Ein nicht enden wollender Applaus, nur positive Resonanz, und manch vergossene Träne vor Rührung und Überwältigung beim Publikum, was will man mehr!!! Es hat sich wieder gelohnt und macht einen sehr stolz. Morgen wird die Kritik in der Zeitung sein, ich bin gespannt!
Donnerstag, 20. November 2008
Endspurt
Freitag Orchesterprobe, Samstag Generalprobe, die Woche darauf Da capo.
Zuerst in Friedrichshafen, dann auf der Insel Reichenau, das Weihnachtsoratorium
Ich freue mich sehr auf das Requiem von Mozart und vor allem auf die Kantate Dona nobis pacem. Den Trauermarsch kann ich inzwischen ohne Tränen singen, aber der gesamte Text bewegt mich immer noch. Der deutsche Text ist im Programmheft und das empfinde ich als sehr wichtig, denn man sollte wissen, von was es handelt, der englische Text ist nicht einfach zu verstehen. Selten habe ich ein Stück erlebt, das einen Text so perfekt in Musik umsetzt. Ich bin mal gespannt, wie es bei den Zuhörern ankommt und ob sie die teils modernen und disharmonischen Passagen vertragen. Mein liebes Schwesterlein, du bist unter den Zuhörern und ich weiß, du wirst es fühlen wie mich das Stück bewegt. Das Ende und die Bitte nach Frieden auf der Welt ist grandios, das ist Gänsehaut pur.
Mozart ist immer schön, es klingt wunderbar und das Requiem ist besonders schön. Das ist zuhören und genießen.
Eine Woche später ist dann Bach an der Reihe und da habe ich so meine Probleme. Ich bin kein besonders großer Liebhaber seiner Musik, sie ist mir zu spröde und klingt so "evangelisch" (wink zu Andrea und meinen Musicus *gg*). Aber ich gehöre zu diesem Chor, also wird auch alles mitgesungen und nach Bach kommt auch wieder was anderes.
Nun muss nur noch mein Schnupfen vorbei gehen und bitte bitte keine Erkältung!!
Samstag, 27. September 2008
leicht nervös
Heute habe ich Generalprobe und morgen ist Konzert.
Von Antonin Dvorak "STABAT MATER"
http://www.birnauer-kantorei.de/konzerttermine_2001.htm
Auf dieses freue mich sehr, da ich damit besondere Erinnerungen verbinde und schonmal 1997 gesungen habe. Für mich persönlich das schlimmste Jahr meines Lebens und die Musik hat mich vor vielem bewahrt und "gerettet", da ich dieses Werk damals fast täglich mit Kopfhörer gehört habe. Meine Eltern und Norbert sind morgen Zuhörer und sie wissen, was es mir bedeutet und mich freut, dass sie mit anwesend sind. Hat für mich fast Symbolwert, dass sie an meiner Seite sind, jetzt, im Jahr 2008, wo ich wieder fest auf dem Boden stehe und weiß, dass es mir egal was kommt, nie mehr so schlecht gehen wird wie damals! Fehlt nur noch meine Schwester, die damals täglich an meinem Krankenbett saß, mich versorgte und immer für mich da war. Wenn du das hier nach deinem Urlaub liest: Ich habe dich sehr lieb und du wirst gedanklich bei mir sein!! :-*
Trotzdem bin ich leicht nervös und hoffe, dass alles klappt, dass die Solisten gut sind, dass der Chor nicht patzt usw. Wird schon gut gehen! Wenn ich singe und die schöne Musik höre, vergesse ich oft alles um mich herum, bei keiner Tätigkeit bin ich so zu 100% bei mir wie beim singen. Das ist mein Lebenselixier!
Mittwoch, 10. September 2008
Dona nobis pacem ~ Gib uns Frieden
Gestern Abend hatten wir wieder die erste Probe beim Philharmonischen Chor nach der Sommerpause. Im November (am Totensonntag) führen wir das "Requiem" von Mozart auf und "Dona nobis pacem" von Vaughan Williams.
(leider habe ich nur den letzten Teil (VI) bei youtube gefunden, aber auch da kann man hören, wie schön die Musik ist)
Dieses Werk kannte ich bis dato noch nicht und ich habe seit Frühjahr ein paarmal reingehört, vor der Sommerpause hatten wir auch schon damit angefangen zu proben, aber so richtig Gedanken um den Inhalt und die Textpassagen habe ich mir nicht gemacht. Ich wusste, dass es um Krieg und der Bitte um Frieden geht, aber dies zu wissen und dann zu singen, das ist ein großer Unterschied. Es war ein sehr emotionaler Abend und wir probten das Stück Nr. 4 "Dirge for two veterans" (Totenklage für zwei Veteranen) und je tiefer wir in das Stück eintauchten, umso mehr stellten sich mir die Nackenhaare und ich bekam Magenweh. Als dann der letzte Satz des Stücks gesungen wurde "my heart gives you love" konnte ich mich nicht mehr zurückhalten, es flossen die Tränen. Klar bin ich emotional sehr dünnhäutig bei diesen Themen, aber die entsprechende Musik dazu tut noch ihr übriges. Der Takt ist genau so, wie man sich einen klagenden Trauermarsch vorstellt, aber wunderschön komponiert und es geht tief unter die Haut. Ich hoffe sehr, dass ich am Konzert ohne Tränen und schlucken singen kann... :-((
Hier der englische Text und die Übersetzung:
DIRGE FOR TWO VETERANS
The last sunbeam Lightly falls from the finish'd Sabbath, On the pavement here, and there beyond it is looking, Down a new-made double grave.
Lo, the moon ascending, Up from the east the silvery round moon, Beautiful over the house-tops, ghastly, phantom moon, Immense and silent moon.
I see a sad procession, And I hear the sound of coming full-key'd bugles, All the channels of the city streets they're flooding, As with voices and with tears.
I hear the great drums pounding, And the small drums steady whirring, And every blow of the great convulsive drums, Strikes me through and through.
For the son is brought with the father, in the foremost ranks of the fierce assault they fell, Two veterans son and father dropt together, and the double grave awaits them.
Now nearer blow the bugles, And the drums strike more convulsive, And the daylight o'er the pavement quite has faded, And the strong dead-march enwraps me.
In the eastern sky up-buoying, The sorrowful vast phantom moves illumin'd. Tis some mother's large transparent face, In heaven brighter growing.
O strong dead-march you please me! O moon immense with your silvery face you soothe me! O my soldiers twain! O my veterans passing to burial! What I have I also give you.
The moon gives you light, And the bugles and the drums give you music, And my heart, O my soldiers, my veterans, My heart gives you love.
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TOTENKLAGE FÜR ZWEI VETERANEN
Der letzte Sonnenstrahl des Sonntags, der zu Ende ist, fällt leicht auf den Bürgersteig hier, und dort, weiter weg, schaut er hinunter in ein frisch ausgehobenes Doppelgrab.
Seht, der Mond steigt empor, aus dem Osten, der silberne, runde Mond, wunderschön über den Dächern, ein totenbleicher, gespenstischer Mond, ein ungeheurer und stiller Mond.
Ich sehe eine traurige Prozession, und ich höre den Klang herannahender Hörner. Alle Rinnsteine der Straße schwellen an, als ob sie von Stimmen und Tränen überlaufen würden.
Ich höre die großen Trommeln schlagen
und die kleinen Trommeln immerfort rühren.
Und jeder Schlag der großen, erschütternden Trommeln geht mir durch und durch.
Denn man bringt den Sohn mit dem Vater.
In den vordersten Reihen des wütenden Angriffs fielen sie.
Zwei Veteranen, Sohn und Vater, fielen gemeinsam,
und das Doppelgrab erwartet sie.
Jetzt blasen die Hörner näher,
und die Trommeln schlagen noch erschütternder,
und das Tageslicht über dem Bürgersteig ist ganz verblasst,
und der markige Trauermarsch nimmt mich ganz gefangen.
Am östlichen Himmel, schwebend, bewegt sich hell erleuchtet die kummervolle, riesige Erscheinung.
Es ist das große, durchsichtige Gesicht einer Mutter, das am Himmel heller wird.
O markiger Trauermarsch, du gefällst mir.
O großer Mond mit deinem silbernen Gesicht, du beruhigst mich.
O meine beiden Soldaten, o meine Veteranen auf dem Weg zum Begräbnis, was ich habe, schenke ich euch.
Der Mond schenkt euch Licht, und die Hörner und Trommeln schenken euch Musik.
Und mein Herz, o meine Soldaten, meine Veteranen,
Mein Herz schenkt euch Liebe.
Mittwoch, 23. Juli 2008
Konzert, Bild in der Zeitung
Bilder vom Konzert in Birnau auf suedkurier.de
Macht mich schon ein bisschen stolz *angeb* ;-)




