Dienstag, 24. November 2009

Konzert

Ich konnte mitsingen, meine Stimme war fast zu 100% da und ich war überglücklich!
Dank Salbei-Honig-Tee, Spezialspray gegen Heiserkeit, Ipalat und mit Paracetamol gedopt stand ich auf der Bühne und konnte bei diesem unglaublichen Konzert mit dabei sein. Es war großartig und das ist kein Eigenlob! Noch nie habe ich in all den Jahren erlebt, dass die Zuhörer danach Bravo riefen und stehende Ovationen gab. Die Konzertkritik ist hervorragend und wir sind alle sehr stolz, denn es war etwas Besonderes. Karl Jenkins ist ein begnadeter Komponist und ich bin schon lange ein Fan von ihm, vor allem seit Adiemus denn auch dahinter verbirgt er sich. Aber eins seiner schönsten Werke ist diese Friedensmesse.

Zur Zeit des Kosovo-Krieges schuf er sein Werk „The Armed Man – A Mass for Peace“, welches im April 2000 in der Royal Albert Hall in London uraufgeführt wurde. Basierend auf einem französischen Lied „L’Homme Armé“ aus dem 15. Jahrhundert wurden Texte aus verschiedenen Religionen und Epochen in äußerst eindrucksvoller Weise vertont.

Ich sah Zuhörer, darunter auch meine Familie, mit Tränen in den Augen, berührt, betroffen und beseelt. Mein Chef und seine Frau sagten gestern zu mir, noch nie hätten sie etwas derart tolles gehört. Ich habe auch immer noch Gänsehaut wenn ich daran denke. Diese Musik kann man nicht erklären, man muss sie hören und erleben.

3 Kommentare:

Carolin hat gesagt…

Falls ich irgendwann mal in Deutschland bin wuerde ich mir auch gerne ein Konzert von euch anhoeren.

Es freut mich dass du mitsingen konntest

claudia hat gesagt…

das freut mich für dich, daß es doch noch geklappt hat und du singen konntest.
und was macht der hals und die stimme jetzt? ich hoffe, du musst nicht büßen.

Andrea hat gesagt…

@Carolin, ja das wäre schön!
@claudia, danke, ich musste schon büßen und habe danach keinen Ton mehr rausgebracht, aber das war mir dann egal. Inzwischen gehöre ich wieder zu den "Sprechenden" :-)