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Freitag, 23. September 2011

Der Ehealltag...

... gefällt mir und wir genießen die gemeinsame Zeit, die mal wieder viel zu schnell vorbei geht. Die Wochen fliegen und wir waren viel unterwegs. Wir waren in Köln, in der Pfalz, haben die Sonne im Strandbad genossen, sind viel geradelt, waren am See spazieren und sind doch urlaubsreif. Wir hatten es so schön geplant dieses Jahr und wollten viele verlängerte Wochenenden verreisen und haben nicht dabei bedacht, dass der Mensch seine Erholung nur durch Urlaub ohne Unterbrechung bekommen kann. Will heißen, wir haben uns verzettelt und die Tage und Wochen zerstückelt. Nun, es ist wie es ist, wir sind ja lernfähig, versuchen das Beste daraus zu machen und wissen schon jetzt, dass wir im kommenden Jahr sicher 2 Wochen (besser drei!) Urlaub am Stück und mit ziemlicher Sicherheit nicht hier machen werden. Die beste Erholung hatten wir 2008 an der Ostsee und 2010 in Ägypten, jeweils 14 Tage und schlecht erreichbar.

Mitte Oktober fliegen wir für 5 Tage nach Lissabon zum 91. Geburtstag unseres Onkels Eurico, aber auch diese Zeit wird wahrscheinlich nicht erholsam sein, sondern ein straffer Zeitplan mit vielen Einladungen und Essen. Trotzdem freuen wir uns darauf, zumal wir ja nicht wissen können, wie oft wir dieses gesegnete Alter noch zusammen feiern können...

Am 30. diesen Monat nehme ich an einer Busreise für 4 Tage nach Imperia teil. Die Seelsorgeeinheit Friedrichshafen Mitte zusammen mit der Katholischen Italienischen Gemeinde S. Caterina da Siena besucht unsere zukünftige Partnerstadt Imperia. Darauf freue ich mich schon sehr und ich hoffe, dass viele Kontakte geknüpft werden zur zukünftigen Pflege und auch zum kulturellen Austausch zwischen den zwei Städten. Ebenso hoffe ich, dass trotz straffem Programm noch Zeit ist, im ligurischen Meer baden zu gehen, denn aktuell sind es in Imperia 28° und unser Hotel liegt direkt am Meer. *Hach*.

Imperia

Unser Hotel

Blick vom Hotel

Dienstag, 15. März 2011

VORÜBERGEHEND

  • Unlust
  • keine Muße
  • keine Zeit
  • Manche Ärgernisse, die ich nicht öffentlich schreiben will
  • ...
Trotz allem aber große Vorfreue und Planung auf unsere Hochzeit!

Donnerstag, 11. November 2010

Schnipsel

Zurzeit habe ich so gar keine Zeit und Muße, etwas zu schreiben. Die Tage und Wochen fliegen und ich bin von morgens bis abends beschäftigt.

  • Beruflich gehts mir hervorragend, es ist genug zu tun und die Stimmung am Arbeitsplatz gut.
  • Mein Amt im Vorstand des Philharmonischen Chors nimmt mich sehr in Anspruch und ich habe zig Stunden in die Gestaltung der Flyer, Plakate und des Programmhefts investiert. Kein Abend, an dem ich nicht am Laptop saß und geschrieben, gestaltet und korrigiert habe, Verhandlungen mit der Druckerei hatte, Termine mit der Presse wahrgenommen habe, Flyer verteilt, Plakate aufgehängt, mit Werbepartnern fürs Programmheft gesprochen, usw. Im Oktober war Stadtfest und Vereine konnten sich in welcher Form auch immer, präsentieren. Das haben wir getan und Kaffee und Kuchen verkauft. Stunden und Tage der Vorbereitung, Planung, Einkauf, Aufbau und Abbau haben dies beinhaltet. Am 21.11. ist Konzert und dann wirds ein bisschen ruhiger. Ich beklage mich gar nicht, denn es macht großen Spaß und wer mich kennt weiß, wie diesem Chor mein ganzes Herz gehört!

  • Dass meine Familie nun hier wohnt, genieße ich in vollen Zügen. Auch wenn man sich nicht täglich sieht ist es wunderbar zu wissen, dass uns nur noch 10 Minuten Autofahrt trennen und nicht mehr 8 Stunden!
  • Ansonsten ist alles bestens und ich bereite mich innerlich auf meine Hochzeit vor. Es ist ein wunderbares Gefühl und ich kanns irgendwie noch gar nicht glauben. Geplant haben wir schon fast alles, Termin, Feier, Kleiderfrage und wir sind total entspannt. Noch 7 Wochen!
  • In 6 Wochen ist Weihnachten...

Mittwoch, 4. August 2010

Kurzes Update

Mir gehts wie meiner Schwester, ich bin zurzeit schreibfaul.
Es ist Sommer, auch wenn es hin und wieder regnet, und die Tage vergehen wie im Flug. Wir hatten nun viel Besuch, waren unterwegs, verbrachten einen wunderbaren Abend bei den Bregenzer Festspielen und hörten die AIDA.


Im Haus ist es jetzt wieder ruhiger und obwohl wir jeden einzelnen Besuch gerne mochten und uns darüber freuten, ist es alleine auch wieder schön. Wir radeln viel, gehen schwimmen und genießen den Sommer.

Die Zeit mit Lana habe ich sehr genossen, sie ist schon ein großes Mädchen und ich mag die Gespräche mit ihr sehr. Leider ist eine Woche immer so schnell vorbei, aber nun ist sie 12 und darf auch alleine ohne Kinderbegleitung fliegen, was die Kosten enorm reduziert und die Hoffnung nährt, sie jetzt öfters hier zu haben, zumal ja nun ihre gesamte Familie väterlicherseits an einem Ort versammelt ist und sie nicht mehr quer durch Deutschland muss um alle zu sehen. Bruder und Schwester haben sich (meist) gut verstanden und wir hatten viel Spaß!


In knapp 2 Wochen fahren wir für ein paar Tage nach Ungarn und danach kommt lieber Besuch aus Berlin, auf den freue ich mich ganz besonders. Sohn und Familie haben sich schon ganz gut eingelebt, die Wohnung ist fast fertig und sieht wunderschön aus, ich bin jedesmal begeistert. Sie haben einen tollen Geschmack und Yvonne erfüllt mir an einem der nächsten Samstage einen Herzenswunsch: sie geht mit mir zu IKEA! Premiere, denn ich war tatsächlich noch nie dort! Dann werde ich mir schonmal ein paar Ideen für unser neues Bad holen, das tatsächlich bald wahr wird.

Norbert hat ab heute schon Urlaub, ich erst in 2 Wochen. Er plant zurzeit seine Altersteilzeit und da es schon fast unterschriftsreif ist, wird er wahrscheinlich in 3 Jahren in Rente gehen. Heute morgen hat er mich liebevoll mit dem Spruch geweckt: "Aufstehen Schatz, Geld verdienen..."

Donnerstag, 24. Juni 2010

Keine besonderen Vorkommnisse

Aufstehen, arbeiten gehen, nach Hause kommen, radeln, grillen, kochen, Gäste, Fußball, singen. Die Wochen rennen nur so dahin und wir haben eigentlich nur auf den Sommer gewartet. Endlich wird es wärmer, vielleicht sind wir jetzt abends nicht mehr so erschlagen, denn meist schlafen wir schon um 21 Uhr auf dem Sofa ein. Außer es läuft spannender Fußball, aber den gucken wir auch in der Garage. Mit Gebrüll und Getrommel (nein, KEINE Vuvuz!) und guter Laune. Aber nach Spielende ist schlagartig Ruhe im Hause Wesener, ob bei jung oder alt.

Ich zähle die Tage bis meine Familie kommt und wir freuen uns sehr darauf. Ansonsten gibt es nichts besonderes zu berichten. So langsam könnte meine Schwester mal wieder aus dem gefühlten 3-Monats-Urlaub heim kehren, sie fehlt mir...

Dienstag, 13. April 2010

Die beste Anwaltsgeschichte...

Das ist die wohl beste Anwaltsgeschichte des Jahres, und wohl auch des Jahrzehnts! Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen Wettbewerb der Strafverteidiger (Criminal Lawyer Award Contest) gewonnen:

In Charlotte, NC, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen und sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann, unter anderem, gegen Feuerschaden. Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig auf, und forderte dann die Versicherung auf (die erste Prämienzahlung war noch nicht einmal erbracht), den Schaden zu ersetzen. In seinem Anspruchsschreiben führte der Anwalt auf, dass die Zigarren durch eine Serie kleiner Feuerschäden vernichtet worden seien. Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen, mit der einleuchtenden Argumentation, dass er die Zigarren bestimmungsgemäß ver(b)raucht habe.

Der Rechtsanwalt klagte... und gewann!

Das Gericht stimmte mit der Versicherung überein, dass der Anspruch unverschämt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien, und Haftungsausschlüsse nicht bestünden. Folglich müsse die Versicherung bezahlen, was sie selbst vereinbart und unterschrieben habe. Statt ein langes und teures Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte die Versicherung das Urteil und bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den zahlreichen Feuerschaeden verloren hatte.

Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde er auf deren Antrag in 24 Fällen von Brandstiftung verhaftet. Unter Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor Gericht, wurde er wegen vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums zu 24 Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000 US-Dollar Geldstrafe verurteilt.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Eingefroren

Vielleicht liegts am Wetter, am Klima, an der Jahreszeit. Egal an was, aber ich bin soooo lustlos und müde. Ich gehe arbeiten und nach Hause, am nächsten Tag zum arbeiten und nach Hause... unterbrochen von Besuchen bei meinen Eltern und Chorproben. Dann ists auch gut, mehr will ich zurzeit nicht und brauche ich auch nicht. Ich mag nicht schreiben, telefonieren, mich unterhalten, mich mitteilen. Auf dem Sofa ist es am schönsten und ich schlafe meist schon um 21 Uhr. Ich kann den Schnee nicht mehr sehen, ich will nicht mehr frieren und morgens mein Auto frei machen, ich will Frühling und Sonne!

Achja, seit gestern liege ich krank zuhause, ich habe Fieber und mein Kopf und die Glieder schmerzen, aber irgendwie bin froh, dass ich nicht raus muss. Es sind noch 48 Tage bis zum Urlaub und ich träume schon davon. Sonne, Sand, Meer, Glückshormone.

Ich bin zurzeit eingefroren und werde hoffentlich bald wieder auftauen.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Wunsch

Gott gebe mir Geduld mit Veränderungen,
die ihre Zeit brauchen, und Wertschätzung für alles,
was ich habe,
Toleranz gegenüber jenen mit anderen Schwierigkeiten
und die Kraft, aufzustehen und es wieder zu versuchen,
nur für heute.

Friedrich Christoph Oetinger 1702 - 1782

Montag, 30. November 2009

Feierabend und Montage überhaupt...

Was für ein Sch* Montag. Schon die Fahrt heute morgen entsprach meiner Stimmung, es pisste in Strömen, vorm Bäcker gabs keinen Parkplatz und als ich endlich drin war musste ich ewig warten, da ein ganzer Fensterbautrupp frühstückte. Einer von ihnen hat heute morgen die Dusche gemieden ... *schüttel* ... da fängt der Tag doch schon gut an! Durch den Mund atmend wartete ich bis ich endlich dran kam! Im Büro wie immer der übliche Montagsstress, neben dem Tagesgeschäft läuft auch noch eine riesige Marketingaktion und ich habe meinem Chef mitgeteilt, dass ich mir noch 2 Arme wachsen lasse und viel Geld im Zirkus verdiene. Nach Feierabend hatte ich 40 Päckchen im Auto, die ich selber in den Aufzug, in die Tiefgarage und ins Auto geschleppt habe, da ich ab Nachmittags schon wieder alleine war. Über Schnee lasse ich mich mal nicht aus, die mich kennen wissen, wie ich darauf stehe.. :-(( Bis ich die Päckchen in der Post hatte, war ich weiß auf Kopf und Kleidung und tropfnass.

Das war dann meine Fahrt nach Hause.

Ich hasse es!

Wie gut schmeckt doch jetzt dieser Tee und die Kuschelklamotten sind wunderbar. Ich bin noch nicht weihnachtlich eingestimmt und dekoriert ist auch noch nichts. Irgendwann im Laufe der Woche... Jetzt habe ich erstmal Feierabend!

Nachtrag: Inzwischen sieht es so aus vor dem Haus....


Mein Mantra: Es ist bald wieder Frühling.... es ist bald wieder Frühling....

Dienstag, 10. November 2009

38 Päckchen Butter!

á 250 g
Soviel hat Norbert innerhalb der letzten 6 Wochen schon abgenommen und ich bin so stolz auf ihn!

Montag, 2. November 2009

Reha und Alltag V

Endspurt, letzte Woche. Ich freue mich auf Freitag, endlich habe ich ihn dann wieder. Wir hatten ein wunderschönes Wochenende mit sonnigen und herbstlichen Spaziergängen, schwimmen und guten Gesprächen. Am Samstag wollten wir ursprünglich nach Konstanz, aber diese Idee hatten noch einige andere, vor allem Schweizer und unsere Rundfahrt im Parkhaus Lago kostete uns 80 Cent, wobei dafür kein Parkplatz raussprang. Entnervt sind wir aus Konstanz raus und zurück nach Radolfzell, saßen dann entspannt in einem Cafe und machten danach eine ausgiebige Shoppingtour im großen Outletcenter Seemaxx. Für mich gabs einen Hausanzug von Schiesser und Norbert fand einen tollen schwarzen Wintermantel von Pierre Cardin zu einem unglaublich günstigen Preis. Und somit hat sich das väterliche Sprichwort bestätigt, dass nichts so schlecht ist, dass nicht auch noch was gutes dabei ist. Hätten wir einen Parkplatz in KN bekommen... usw.

Gestern waren wir auf der Insel Reichenau und aßen dort zu Mittag. Schon lange haben wir nicht mehr so gut gegessen. Er Rindersteak, ich Zander. Das war unglaublich lecker. Danach gabs einen ausgiebigen Spaziergang in der Sonne und durch herbstliches Laub und im klösterlichen Kräutergarten hielten wir uns lange auf. In der Klinik waren wir 1 Stunde schwimmen und Norbert zeigte mir wieder seine neu erlernten Gymnastikübungen. Das Wochenende ging so schnell vorbei und das Auto war gefüllt mit Fahrrad, Kleidung und verschiedenen Utensilien, die er in der letzten Woche nicht mehr benötigt. Gestern abend gings mir noch gut und heute nacht bin ich um 2 Uhr aufgewacht und konnte bis morgens nicht mehr schlafen, habe Hals- und Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur und liege nun zuhause auf dem Sofa. Tja, keine Ahnung wo ich mir das eingefangen habe, ich war doch viel an der frischen Luft und mir gings wunderbar. Blöd!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Reha und Alltag IV

Naja, läuft schon...
Norbert hat eine Woche verlängert bekommen und ich freue mich für ihn und bin traurig. Es geht ihm gut, alle Werte sind ok. Wichtig ist, dass er irgendwann nicht mehr soviel Tabletten nehmen muss und sich durch Ernährung und Sport gesund hält. Ich denke, dass er auf einem guten Weg ist.

Hab ich schon erwähnt wie sehr ich ihn vermisse?!?! *seufz*

Freitag, 16. Oktober 2009

Reha und Alltag III

Es läuft. So wie sich alles im Leben einspielt. Ich vermisse ihn, aber habe mich jetzt an den Zustand gewöhnt und mein momentanes Leben so eingerichtet, dass ich mich wohl fühle. Wenn ich an all die Soldatenfrauen denke, die soooo lange auf ihre Männer verzichten müssen und Angst um ihr Leben haben, dann werde ich ganz leise und habe wie immer großen Respekt vor ihnen. Wobei meine Angst ihn zu verlieren auch noch sehr präsent ist und sicher noch lange bleiben wird. Ich bin beschäftigt mit singen und das meist ausgiebig vor anstehenden Konzerten. Das Probewochenende bis Sonntagmittag steht an und anschließend trennen mich nur noch so schnell wie möglich gefahrene 65 km von ihm!

Fazit der Woche 1: Es geht aufwärts und meine Angstzustände alleine zuhause haben sich etwas gelegt. Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende, auf das ich mich freue und meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehe!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Reha und Alltag II

Norbert geht es gut in der Reha. Er hat nun schon insgesamt 6 kg abgenommen, hat sich etwas wohnlicher in seinem Zimmer eingerichtet und gewöhnt sich langsam an den Tagesablauf. Seit gestern hat er seinen Therapieplan und ist beschäftigt mit Gymnastik, Ergo, schwimmen, Vorträge, Gesprächskreise & Co. Am Sonntag Nachmittag war ich bei ihm und wir machten einen wunderschönen Herbstspaziergang in Radolfzell am See entlang und über die Radwege auf der Mettnau und nach Radolfzell hat er sich auch gleich informiert. Max hat ihm dann gestern nach Zustimmung des Arztes sein Fahrrad gebracht. Wir "skypen" täglich mit Webcam und haben viel Spaß dabei. So langsam gewöhne ich mich an die Situation, obwohl ich noch nicht im täglichen "Trott" bin. Ich bin sehr mit meinen Gedanken beschäftigt und habe gestern sogar meinen Bruder vergessen, mit dem ich einen festen Haarschneidetermin ausgemacht habe.

Das Herbstwetter drückt genau meine derzeitige Stimmung aus und ich vermisse ihn mehr, als ichs mir vorgestellt habe...

Dienstag, 6. Oktober 2009

Reha und Alltag I

Außer den üblichen wird zurzeit mein Alltag noch von anderen Dingen bestimmt:
Diät, Kalorien und Fettanteile, Tabletten, wieviel, wann und wie. Vorbereitung Reha, Wäsche, Jogginganzüge, Badesachen usw. Ab Freitag bin ich für mindestens 3 Wochen alleine, ich rechne eher mit vier (an alle Einbrecher und Diebe: ich bin NICHT alleine im Haus *g).

Ich habe mich noch nicht an die Situation gewöhnt und meine Angst noch nicht im Griff. Wie soll das auch so schnell gehen?! Ich nerve auch schon mal mit zuviel Fürsorge, aber das wird sich bald relativieren. Ich freue mich über seine gesundheitlichen Fortschritte und beim täglichen Gang auf die Waage bin ich stolz auf ihn und mich auch, denn das zeigt, dass meine Kochkünste und Ernährungsangaben nicht falsch sein können. Morgen und übermorgen gehen wir noch einkaufen, werden die gemeinsame Zeit genießen und am Freitag habe ich frei, sodass wir gemeinsam nach Radolfzell fahren. Ich freue mich für Norbert, dass er eine tolle Betreung und Rundumversorgung bekommt und sich erholen kann. Ich vermisse ihn jetzt schon....

Mittwoch, 30. September 2009

Das Leben geht weiter...

.. dafür bewusster. Hoffe ich mal.
Norbert hatte am Samstag Abend einen Herzinfarkt und liegt nun im Krankenhaus. Es geht ihm schon wieder besser und Ende der Woche wird er wohl entlassen werden. Danach gehts relativ schnell innerhalb 14 Tagen zur AHB (Anschluss-Heil-Behandlung). Wohin und wann werden wir kurzfristig erfahren.
Das sind die rationalen Fakten.
Die emotionalen kann ich kaum beschreiben. Die Angst, die man um den geliebten Partner hat, die Panik, die man in seinen Augen sieht. Die Beruhigung, wenn der Arzt und Krankenwagen da ist und sich jemand um ihn kümmert. Die große Sorge, wie alles weiter geht, das Warten auf das Ergebnis nach der Herzkatheder Untersuchung usw. Heute ist erst Tag 4 danach und meinen Kotz- und Heultag hatte ich gestern. Heute gehts mir wieder besser, bin zuversichtlicher und ich verarbeite langsam das Geschehene. Es wird weiter gehen und es wird sich manches ändern. Angefangen von der Ernährung. Wir haben sicher nicht ungesund gelebt und ich habe immer schon darauf geachtet, aber ich muss bestimmt noch viel umstellen. Wir lassen es auf uns zukommen und machen gemeinsam Schritt für Schritt. Ich werde ihn unterstützen wo es geht!

Donnerstag, 24. September 2009

Ziele und Motivation

Die fehlen mir im Moment und es wird auch nicht besser, wenn ich aus dem Fenster schaue und das trübe Wetter sehe. Der Alltag hat mich wieder, bei der Arbeit ist wie meist Land unter und der Winter steht vor der Tür. Ich hab nix zu planen, erwarte keinen Besuch und es "trottet" so vor sich hin. Das ist meist der Moment, wo ich ich anfange nach Urlaubszielen zu suchen. Ich erwische mich dabei, wie ich immer wieder auf Urlaubsseiten gehe und mich durchklicke und suche, wo ist es warm im März/April, was ist günstig, wo würde es mir gefallen. Auf Weihnachten freue ich mich auch nicht besonders, da meine Liebsten nicht kommen können.

Alles blöd.

Selbstmotivation!
Andrea, du freust dich jetzt auf:
  1. 2 Konzerte im Oktober und November
  2. das anstehende Personalgespräch nächste Woche, wo du wahrscheinlich eine Prämie und Lohnerhöhung bekommst
  3. hmmmm.. was noch?
  4. ja..... das auch
  5. //*seufzt

Fast alles blöd.

Freitag, 17. Juli 2009

Was für eine Woche!

Wenn frau in 4 Tagen 11 Überstunden hat, dann freut sie sich schon sehr aufs Wochenende. Es ist oft anstrengend und ich habe meist viel zu tun, aber die Arbeit zurzeit toppt alles da gewesene. Die allgemeine Wirtschaftslage beschert uns Aufträge noch und noch. Da wir eine Unternehmensberatung u.a. auch im Bereich Sanierung und Restrukturierung sind, haben wir jetzt Hochkonjunktur. So ist das halt im Leben, dem einen sein Tod, dem anderen sein Brot

Momentan regnet es in Strömen, wir haben Seehasenfest und die Kinder tun mir jetzt schon leid, wenn der Regen nicht aufhört. Sie freuen sich schon das ganze Jahr darauf und proben und basteln. Wollen wir hoffen, dass es wenigsten beim großen Feuerwerk und Umzug trocken bleibt.

Mein Wochenende ist von Bach geprägt, Samstag Generalprobe und Sonntag Konzert. Unser Haus ist voll mit Besuch und somit wirds mir auch nicht langweilig :-) So und nun hoffe ich, dass ich heute früher Feierabend machen kann, ich sitze nämlich noch im Büro und die meiste Arbeit für diese Woche ist getan.

Sonntag, 12. Juli 2009

100 Jahre MTU


Was für ein Fest! Seit Wochen feiert die MTU-Tognum ihr 100-Jähriges Firmenjubiläum. Verschiedene Feierlichkeiten wurden veranstaltet, Angela Merkel war auch schon anwesend und monatelange Vorbereitungen waren notwendig. Norbert musste eine ganze Halle und einen großen Platz räumen lassen und ca. 2700 Tonnen Gitterboxen und Verpackungsmaterial wurden umgelagert. Gestern war dann der Höhepunkt des Events. Ab 14 Uhr waren die Pforten des Werks II (direkt am See) geöffnet und Firmenmitarbeiter mit ihren Angehörigen wurden komplett frei gehalten, quasi all inkl. Für 17.000 Personen gab es Essen und Trinken, Vorführungen, Darbietungen, Spiele, Hüpfburgen, Fahrten mit der Yacht "Tognum" auf dem See, Besichtigungen von Zügen, Fähren, Panzer, allesamt mit MTU Motoren ausgestattet und noch vieles mehr.


Es wurde an alles gedacht, von der Bestuhlung angefangen, Zelte, Eis, Kaffee & Kuchen, bis hin zur Auswahl des vielfältigen Essensangebots und der Getränke. Das MTU eigene Catering leistete Schwerstarbeit und am bestens schmeckte das Spanferkel. Respekt! Auf der großen Konzertbühne spielte eine Band und heizte ab 18 Uhr die Stimmung an. Und um 20.45 Uhr kam dann Nena und rockte die Bühne, als ob sie immer noch 20 wäre. Grandios. Sie ist unglaublich fit, sieht klasse aus und machte 1,5 Std. lang eine Show, dass es eine Freude war. Das Wetter spielte mit und alle waren glücklich und bester Stimmung.