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Freitag, 23. September 2011

Der Ehealltag...

... gefällt mir und wir genießen die gemeinsame Zeit, die mal wieder viel zu schnell vorbei geht. Die Wochen fliegen und wir waren viel unterwegs. Wir waren in Köln, in der Pfalz, haben die Sonne im Strandbad genossen, sind viel geradelt, waren am See spazieren und sind doch urlaubsreif. Wir hatten es so schön geplant dieses Jahr und wollten viele verlängerte Wochenenden verreisen und haben nicht dabei bedacht, dass der Mensch seine Erholung nur durch Urlaub ohne Unterbrechung bekommen kann. Will heißen, wir haben uns verzettelt und die Tage und Wochen zerstückelt. Nun, es ist wie es ist, wir sind ja lernfähig, versuchen das Beste daraus zu machen und wissen schon jetzt, dass wir im kommenden Jahr sicher 2 Wochen (besser drei!) Urlaub am Stück und mit ziemlicher Sicherheit nicht hier machen werden. Die beste Erholung hatten wir 2008 an der Ostsee und 2010 in Ägypten, jeweils 14 Tage und schlecht erreichbar.

Mitte Oktober fliegen wir für 5 Tage nach Lissabon zum 91. Geburtstag unseres Onkels Eurico, aber auch diese Zeit wird wahrscheinlich nicht erholsam sein, sondern ein straffer Zeitplan mit vielen Einladungen und Essen. Trotzdem freuen wir uns darauf, zumal wir ja nicht wissen können, wie oft wir dieses gesegnete Alter noch zusammen feiern können...

Am 30. diesen Monat nehme ich an einer Busreise für 4 Tage nach Imperia teil. Die Seelsorgeeinheit Friedrichshafen Mitte zusammen mit der Katholischen Italienischen Gemeinde S. Caterina da Siena besucht unsere zukünftige Partnerstadt Imperia. Darauf freue ich mich schon sehr und ich hoffe, dass viele Kontakte geknüpft werden zur zukünftigen Pflege und auch zum kulturellen Austausch zwischen den zwei Städten. Ebenso hoffe ich, dass trotz straffem Programm noch Zeit ist, im ligurischen Meer baden zu gehen, denn aktuell sind es in Imperia 28° und unser Hotel liegt direkt am Meer. *Hach*.

Imperia

Unser Hotel

Blick vom Hotel

Dienstag, 19. April 2011

Ostern in Berlin

Es ist "unsere" Stadt und wir entdecken sie jedes Mal auf Neue und anders. Mindestens einmal im Jahr zieht es uns hin und so auch jetzt wieder. Kurzfristig gebucht, Karfreitag hin, Ostermontag zurück. Ich habe ein schönes Hotel direkt an der Friedrichsstraße gefunden, gleich um die Ecke ist unsere Lieblingskneipe, wir sind mitten im Geschehen und haben schon viele Pläne. Das Wetter soll schön werden, eine Spreefahrt (und dieses Mal die große!) ist Pflicht und wir freuen uns! Einen Besuch beim "Italiener" werden wir auch abstatten, denn dort habe ich im Oktober meinen Heiratsantrag von meinem Herzensmann bekommen.

Mittwoch, 30. März 2011

3 Monate

.. ist es heute schon wieder her seit wir geheiratet haben. Jeder Tag ist etwas Besonderes und wir fühlen uns immer noch wie in den Flitterwochen. Es ist alles so anders, so wunderbar, obwohl sich doch nichts geändert hat. Es war der richtige Schritt und ich möchte nie mehr ohne ihn sein. Wäre schön, wenn mir der liebe Gott diesen Wunsch erfüllen würde.

Sonntag, 27. März 2011

Aufgetankt

Alle Jahre wieder, vergangenes Wochenende war es wieder soweit. Auf dem Programm stand singen, singen, singen und ich liebe es! Diesesmal hatte ich auch noch Geburtstag und es war einfach schön. Ein Ständchen aus ca. 60 Kehlen hört sich schon toll an. Ich hatte viele Gratulanten, sehr leckeres Essen, Kaffee und Kuchen über den Tag und keine Arbeit damit. Am frühen Nachmittag kam Norbert zur Besuch, hatte eine rote Rose dabei, ließ sich von mir die Klosteranlage zeigen und fuhr dann nach ca. 1 Stunde wieder 80 km zurück.

Es war wieder ein rundherum wunderbares Wochenende in Obermarchtal und freue mich schon jetzt wieder auf nächstes Jahr! Wen es interessiert was wir dieses Mal einstudiert haben: das Oratorium "Paulus" von Mendelssohn. Ein Lied daraus wird an unserer kirchlichen Hochzeit gesungen: "Sehet welch eine Liebe".

Mittwoch, 26. Januar 2011

Hermann Hesse und der Neuanfang


Gibt es was Schöneres, als nach vielen Jahren Gemeinsamkeit in den eigenen Mann verliebt zu sein? Es ist nicht nur alles gut, sondern noch besser!

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegensenden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse


Mittwoch, 5. Januar 2011



Die Hochzeitskerze spricht

Ich habe es gesehen.
Meine kleine Flamme war dabei, als Ihr die Hände ineinand
er gelegt
und Euer Herz verschenkt habt.


Ich bin mehr als bloß eine Kerze, mehr als bloß ein Geschenk.

Mein Licht soll dabei sein bei Eurer Ehe.
Ich bin ein stiller Zeuge im Hause Eurer Liebe und wache stets über Euch.

An Tagen, da die Sonne scheint, brauche ich nicht zu brennen.

Aber wenn Ihr vor Freude außer Euch seid
oder ein schöner Stern am Horizont Eures Lebens erscheint,
dann zündet mich an.


Zündet mich an, wenn es dunkel wird,
wenn in Eurem Leben Sturm einbricht,
wenn Streit da ist, wenn Ihr lautlos unter etwas leidet,
dann zündet mich an.


Zündet mich an, wenn der erste Schritt zu tun ist und Ihr wisst nicht wie,
wenn Ihr die Aussprache sucht, aber keine Worte findet,

wenn Ihr Euch umarmen möchtet,
aber Eure Arme sind wie
gelähmt,
dann zündet mich an.


Mein kleines Licht ist für Euch ein deutliches Zeichen, hell und klar.
Es spricht seine eigene Sprache,
eine leichte Sprache, die der andere gleich versteht.


Ich bin Eure Hochzeitskerze.
Ich habe Euch beide gern.
Lasst mich brennen,
wann und wie lan
ge es ein muss,
bis Ihr beide dann gemeinsam, Wange an Wange,
mein Licht ausblasen kön
nt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vielen Dank liebe Andrea & Christian
ihr habt uns eine große Freude gemacht!

"Eigentlich ändert sich mit dem Tag der Hochzeit nichts
... und doch ist alles anders"
Wie recht ihr habt!




Mittwoch, 29. Dezember 2010

Noch 1x schlafen!


Donnerstag, 16. Dezember 2010

Samstag, 27. November 2010

Vorfreude

So langsam kommt sie, die Vorfreude auf unsere Hochzeit. Nachdem ein paar wichtige notarielle Dinge geklärt sind und verschiedene Gespräche geführt werden mussten, stellt sich Erleichterung ein und nun auch Bauchkribbeln. Es ist (fast) alles unter Dach und Fach und unser kleines Fest geplant. Kleidung gekauft, Blumen und Friseur bestellt, Feier und Essen besprochen. Kleiner Kreis, nur Familie. Wir haben uns nun doch für Trauzeugen entschlossen, denn ursprünglich wollten wir ganz alleine heiraten. Dann wollten wir doch wenigstens die Kinder, Enkel und meine Eltern dabei haben, der nächste Schritt war eine kleine Feier inklusive Geschwister und ihren Familien und nun eben auch noch Trauzeugen. Bei mir wird es meine Schwester sein und bei Norbert unser Nachbar, Freund und sein Lebensretter, als er letztes Jahr die Magenblutung und den Zusammenbruch hatte. Wer weiß ob wir ohne ihn unsere Hochzeit feiern könnten.

Auf jeden Fall freuen wir uns nun auf den nächsten Schritt unserer gemeinsamen Zukunft, der eine logische Konsequenz all dessen ist, was hinter uns liegt. Die schlechten Zeiten hatten wir schon, nun sollen hoffentlich nur noch gute kommen! Er ist mein Glück, mein Fels, meine Zuversicht und ich bete, dass wir noch viele gemeinsame Jahre erleben dürfen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Angekommen


Durch alle Höhen und Tiefen
in sich ruhend
eins mit sich
vertrauend
nach vorne schauen
Glück, Liebe, Zugehörigkeit
Angekommen....

Mittwoch, 13. Januar 2010

Selbstmotivation

Es schneit und darum muss das sein! Sowas nennt man VORFREUDE!



Noch 2 Monate...

Samstag, 2. Januar 2010

Ein neues Jahr ~ alles wird gut

Das hoffen und wünschen wir.
Uns und euch!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Wunsch

Gott gebe mir Geduld mit Veränderungen,
die ihre Zeit brauchen, und Wertschätzung für alles,
was ich habe,
Toleranz gegenüber jenen mit anderen Schwierigkeiten
und die Kraft, aufzustehen und es wieder zu versuchen,
nur für heute.

Friedrich Christoph Oetinger 1702 - 1782

Samstag, 12. Dezember 2009

Glück meines Lebens

Vor 14 Jahren trat sie in mein Leben. Eigentlich trat sie nicht, sondern sie lag... auf dem Bauch ihrer Mama und gerade mal 5 Minuten alt. Es war der 12.12.1995 frühmorgens und zu diesem Zeitpunkt lief ich den Krankenhausflur auf und ab. Sie war kaum auf der Welt, als mein Sohn mich von der Hebamme holen ließ. Ich kam rein in den Kreissaal und sie lag da und schaute mich an. Sie schaute mich einfach nur an und es war Liebe auf den ersten Blick. Es traf mich tief im Herz und ich nannte sie in diesem Moment "Glück meines Lebens". Das ist sie bis heute geblieben auch wenn noch zwei Lebensglücke dazu kamen. Jeder von ihnen ist was besonderes, aber Marie war die erste. Ich war überglücklich und stolz, ich war 38 Jahre alt und ich war Oma!

Alles Liebe und Gute zu deinem 14. Geburtstag meine einzigartige Marie, ich wünsche dir alles Glück der Welt und liebe dich sehr.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Für meinen Schatz

Weil du dieses Lied so liebst und ein großer Fan von Édith Piaf bist



Ich liebe dich

Griesbrei und Milchreis...

... sind genau die beiden Gerichte, die Norbert nicht mag und er ist WIRKLICH nicht heikel. Genau das bekommt er jetzt als Schonkost und er würgt und schluckt tapfer. Er tut mir so leid, denn das ist echte Strafe für ihn. Er ist sowieso ein immer genügsamer Patient gewesen, jammert ganz selten und ist zufrieden mit allem was man für ihn tut. Er war meist der Liebling aller Schwestern und Pfleger, weil er nett und dankbar ist. Kein Vergleich zu manchen Männern, die an einem Schnupfen sterben :-)

Es geht aufwärts mit ihm, der Heilungsprozess hat begonnen. Wann er nach Hause darf wissen wir nicht, aber wir sind mit allem zufrieden, hauptsache er wird gesund.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Koagel wie zum Ko***

Ja, so habe ich auch geschaut bei dem Wort und musste erstmal googeln. Dieses Teil, faustgroß, nennt sich auch Blutgerinnsel, sitzt bei Norbert am Mageneingang und verbirgt noch was darunter ist... nämlich die Ursache seiner Magenblutung. Heute die 3. Magenspiegelung und diese so oft, bis sie das Teil weggespült haben und dies ging bis jetzt nicht. Es geht ihm nicht gut, Werte sind instabil, der Puls zu hoch mit einhergehendem Fieber. Er tut mir so leid was er alles mitmachen muss und ich hoffe und bete, dass er bald wieder gesund ist.

Nachtrag 15:17 Uhr
"Gute" Nachricht! Es war "nur" ein Schleimhautriss darunter, sie konnten alles entfernen und er wird heute noch auf Normalstation verlegt. Ich heule grad vor Freude!!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Das Leben geht weiter II

Ja, das waren meine Worte vor 2 Monaten. Und trotzdem steht die Welt still, wenn der geliebte Partner ohne Vorwarnung plötzlich zusammenbricht und nicht mehr atmet. Lassen wir auch hier mal die Emotionen außen vor, denn die Bilder in meinem Kopf werde ich nie mehr los. So geschehen gestern abend um halb zehn. Gott sei Dank waren gleich seine Tochter und unser Nachbar zur Stelle, Arzthelferin und RettAss beim DRK und machten die Erstversorgung bis zum Eintreffen des KRW und Notarzt. Nun liegt Norbert wieder auf Intensiv, bezüglich eines Reinfarkt gabs inzwischen Entwarnung, es war ein Kreislaufkollaps und er hat eventuell ein Magengeschwür und Blut im Magen und bekommt soeben die 2. Spiegelung.

Es ist nicht möglich, sich auf sowas vorzubereiten zumal ich gar nicht wusste, was alles noch passieren kann, wie z.B. die Reaktion des Magens auf Medikamente usw. Ich weiß nur eins, ich will ihn nicht verlieren und kann im Moment gar nicht mehr aufhören mit Weinen.

Für meinen Schatz, dass er bald wieder gesund wird!

Donnerstag, 12. November 2009

Sieben Minuten vor halb Acht

Sie war 15 als er in ihr Leben trat. Sie war pubertierend, aufbrausend, rebellierend, unglücklich, neugierig, intelligent, begabt, stinkend faul, ein Jahr zuvor von der Realschule geflogen, den Hauptschulabschluss gemacht, eine Lehrstelle in Aussicht und das letztemal von den Eltern in Ferienfreizeit geschickt. Ihre Mutter sagte später oft: „wie ein Stern fiel er vom Himmel und veränderte alles mit ihr, in ihr und um sie herum.“ Ein halbes Jahr später, gerade 16 geworden, war sie schwanger und der junge Vater fast 21. Sie liebten sich sehr und nach dem ersten Schock saß die Familie zusammen und plante und bald darauf wurde der Nachwuchs sehnsüchtig erwartet. Alles verlief komplikationslos und der neue Erdenbürger meldete sich termingerecht an. Obwohl das junge Paar zu diesem Zeitpunkt noch nicht verheiratet war, durfte der junge Vater dabei sein, es war ein unvergessliches Erlebnis und sein größter Triumph war, dass er seinen Sohn als erstes sah. Die Geburt verlief wie im Bilderbuch, der kleine Mann verursachte der jungen Mutter keine Probleme und nach 6 Stunden und der 4. Presswehe machte er nachts um 2.47 seinen ersten Schrei. Da lag er nun in ihren Armen, wunderschön, kerngesund, für die jungen Eltern ein unfassbares Geschenk und sie waren überglücklich. Als der stolze Vater nachts die Klinik verließ, hörten ihn die Nachbarn rundherum lauthals singen „Junge, die Welt ist schön!“

Das war vor 36 Jahren und jedes Jahr schaut die Mutter am Abend vor dem Geburtstag um sieben Minuten vor halb Acht auf die Uhr, denn genau da hatte sie ihre erste Wehe. So auch gestern Abend, während ich in der Konzertprobe war und sang und ganz automatisch mein Blick zur Uhr wanderte und mir wie immer ganz warm ums Herz wurde.
Leider lebt der Vater nicht mehr, aber er hat mir sein Geschenk zurückgelassen, meinen Stern! Herzlichen Glückwunsch Stephan, mein Sohn, ich liebe dich sehr!
Deine Mama