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Freitag, 12. November 2010

Seit langer Zeit...

... kann ich heute meinen Sohn in die Arme nehmen und ihm persönlich gratulieren! Ich weiß nicht, wann er das letztemal seinen Geburtstag mit seiner Familie am Bodensee feiern konnte. Aber abgesehen von mir und anderen wichtigen Menschen gibt es einen, der mehr als glücklich ist und dem ein Wunschtraum in Erfüllung ging.

Das ist mein Vater, der ihn mit groß gezogen hat und in ihm nicht den Enkel sieht, sondern sein 4. Kind.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein Sohn, ich freue mich sehr, mit dir heute anzustoßen!

Montag, 12. Juli 2010

Abschied und Neubeginn

Wie schwer wird es heute wohl für meinen Sohn und seine Familie sein, alles hinter sich zu lassen und sich auf die Reise zu begeben. Hier werden sie sehnsüchtig von seiner Familie erwartet und dort lassen sie ihre Familie zurück. Warum muss ein Neubeginn immer mit einem schweren Abschied verbunden sein? Meine Gedanken sind bei ihnen und trotz aller Vorfreude spüre und fühle ich die schwere Last, die auf ihnen liegt.

Ich wünsche euch von Herzen eine gute Reise und hoffe, dass der Weg nach Hause ein Trost ist.

Mögest Du warme Worte an einem kalten Abend haben,
Vollmond in einer dunklen Nacht
und eine sanfte Straße auf dem Weg nach Hause.
Irischer Segenswunsch

Freitag, 9. Juli 2010

Heute vor 10 Jahren...

...wurdest du von deinen Leiden erlöst, gerade mal 48 Jahre alt.



Du hast eine schmerzliche Lücke hinterlassen, denn obwohl jeder inzwischen sein eigenes Leben führte, waren wir immer eng miteinander verbunden. Du warst meine erste wunderbare große Liebe und hast mir das größte und schönste Geschenk gemacht, das man bekommen kann: unseren Sohn. Du wärst sehr stolz auf ihn und deine Enkel würden dir große Freude bereiten. Ich muss viel an dich denken und dadurch bist du auch weiterhin in unserer Mitte. Ich hege ja die Hoffnung, dass du schützend die Hand über unseren Sohn und seine Familie hältst. Ruhe in Frieden lieber Manni, du fehlst....



Sonntag, 4. Juli 2010

Sommer, die beste Zeit des Jahres

Obwohl ich sehr erkältet bin und schlaflose hustende Nächte verbringe, blühe ich auf. Es ist endlich Sommer! Ich fahre fast täglich mit meinem Fahrrad und bedauere es jedesmal, dass ich nicht schon länger eines gekauft habe. Es vermittelt mir ein völlig neues Lebensgefühl. Mir ist keine Strecke mehr zu weit und kein Berg zu hoch und Norbert scheint es auch zu genießen, dass wir nun endlich längere Touren machen können und er nicht immer bei jeder Anhöhe auf mich warten muss und ich irgendwann nicht mehr kann. Wir sitzen abends wieder draußen und genießen die Temperaturen. Nachher fahren wir zum schwimmen und anschließend noch ein bisschen durchs Hinterland. Hoffentlich bleibt es noch ein paar Monate so!

Gestern haben wir das Deutschland Spiel zuhause angeschaut und sind anschließend mit den Rädern in die Stadt und haben noch einen Riesen-Eisbecher am See gegessen.


Noch 9 Tage, dann habe ich meine Familie bei mir. Ich kanns immer noch nicht glauben, dass sie hier bleiben, es ist wie ein Traum. Ich freue mich so sehr, dass Lana 1 Woche in Ferien kommt und das erstemal das Seehasenfest erleben wird. Ich habe so viele Pläne und was wir alles unternehmen werden, hoffentlich macht das Wetter mit.

So kanns bleiben, oder hatte ich das schon erwähnt? *g*

NACHTRAG: Da lese ich so den Beitrag auf Erlebnisse und Gedanken und was sehe ich auf dem Film? Uns auf dem Fahrrad... :-))

Freitag, 7. Mai 2010

Ohne Worte...



Some people say I’m a fighter
Some people hate what I do
But I stand for my country
I stand for you
I’ve got a family that loves me
They respect what I do
Try telling your child you’re leaving
Believe me it’s a hard thing to do

So if I die don’t judge me
Cause I will not judge you
And if I die, please accept it
Cause, I would die for you

We have our reasons, rules, morals and beliefs
I won’t slander your opinion
I’m just searching for peace

So if I die don’t judge me
Cause I will not judge you
And if I die, please accept it
Cause, I would die for you
Cause, I would die for you



Sonntag, 11. April 2010

Heimkehr

Nun ist es endlich offiziell und ich krieg mich fast nicht mehr ein vor Freude und Glück! Stephan wird im Sommer in Süden versetzt und sie ziehen hierher. Nach 14 Jahren quer durch Deutschland stationiert, kommt er nun nach Hause und ich hoffe und bete, dass er bis zur Pensionierung dort bleiben kann. Damit hätte ich bis vor ein paar Monaten nicht mehr gerechnet. Immerhin ist der Standort nicht in der Nähe und er nimmt täglich über 70 km oneway Arbeitsweg auf sich.

Eine Wohnung haben sie schon, Mietvertrag ist unterschrieben, Noel zur Schule angemeldet, jetzt drücke ich nur noch ganz fest die Daumen, dass Yvonne die Stelle bekommt, die sie in Aussicht hat. Ich kann verstehen, dass sie mit einem lachenden und weinenden Auge geht, immerhin ist Wilhelmshaven quasi ihr Zuhause, ihr soziales Umfeld und sie lässt ihre Eltern zurück. Zudem ist ein Umzug immer mit viel Arbeit und Stress verbunden. Ich werde sie unterstützen wo es geht und sie mich lassen und ich hoffe, dass sie sich schnell einleben. Für Stephan wirds auf jeden Fall leichter werden, denn sein Heimweh nach dem Bodensee hat die ganzen Jahre nicht nachgelassen.

Mein Mutter- und Omaherz klopft und hüpft, die Familie ist wieder an einem Ort vereint. Nur Lana ist weit entfernt, aber sie wird uns so oft besuchen wie es möglich ist, jetzt hat sie ja Papa, Bruder, Schwester und Oma und Opa in einer Stadt.

Hab ich schon erwähnt, wie sehr ich mich freue und glücklich bin?!

Freitag, 22. Januar 2010

Spruch des Tages

"Sei so frei, dass es dir gleichgültig ist,
was andere über dich denken,
du wirst glücklich sein,
wenn du dir gefällst"


Danke für den Spruch mein Sohn, du hast ja soo recht damit!

Montag, 28. Dezember 2009

Auf dem Weg ins neue Jahr

Morgen früh fahren wir los, die Koffer sind gepackt. Am Nachmittag werden wir bei Norberts Verwandschaft in der Nähe von Dortmund eintreffen und dort den Abend verbringen. Am Mittwoch nach dem Frühstück führt uns unser direkter Weg bis Wilhelmshaven. Silvester bei meiner Familie an der Nordsee, das hatten wir noch nie und freuen uns sehr! Wir sind darauf vorbereitet, Ritter, Polizei, Agent, Forscher und Entdecker zu spielen und frühmorgens zum spielen geweckt zu werden. :-) Ausschlafen können wir wieder zuhause...

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass wir uns gesund wiedersehen!

Samstag, 12. Dezember 2009

Glück meines Lebens

Vor 14 Jahren trat sie in mein Leben. Eigentlich trat sie nicht, sondern sie lag... auf dem Bauch ihrer Mama und gerade mal 5 Minuten alt. Es war der 12.12.1995 frühmorgens und zu diesem Zeitpunkt lief ich den Krankenhausflur auf und ab. Sie war kaum auf der Welt, als mein Sohn mich von der Hebamme holen ließ. Ich kam rein in den Kreissaal und sie lag da und schaute mich an. Sie schaute mich einfach nur an und es war Liebe auf den ersten Blick. Es traf mich tief im Herz und ich nannte sie in diesem Moment "Glück meines Lebens". Das ist sie bis heute geblieben auch wenn noch zwei Lebensglücke dazu kamen. Jeder von ihnen ist was besonderes, aber Marie war die erste. Ich war überglücklich und stolz, ich war 38 Jahre alt und ich war Oma!

Alles Liebe und Gute zu deinem 14. Geburtstag meine einzigartige Marie, ich wünsche dir alles Glück der Welt und liebe dich sehr.

Donnerstag, 12. November 2009

Sieben Minuten vor halb Acht

Sie war 15 als er in ihr Leben trat. Sie war pubertierend, aufbrausend, rebellierend, unglücklich, neugierig, intelligent, begabt, stinkend faul, ein Jahr zuvor von der Realschule geflogen, den Hauptschulabschluss gemacht, eine Lehrstelle in Aussicht und das letztemal von den Eltern in Ferienfreizeit geschickt. Ihre Mutter sagte später oft: „wie ein Stern fiel er vom Himmel und veränderte alles mit ihr, in ihr und um sie herum.“ Ein halbes Jahr später, gerade 16 geworden, war sie schwanger und der junge Vater fast 21. Sie liebten sich sehr und nach dem ersten Schock saß die Familie zusammen und plante und bald darauf wurde der Nachwuchs sehnsüchtig erwartet. Alles verlief komplikationslos und der neue Erdenbürger meldete sich termingerecht an. Obwohl das junge Paar zu diesem Zeitpunkt noch nicht verheiratet war, durfte der junge Vater dabei sein, es war ein unvergessliches Erlebnis und sein größter Triumph war, dass er seinen Sohn als erstes sah. Die Geburt verlief wie im Bilderbuch, der kleine Mann verursachte der jungen Mutter keine Probleme und nach 6 Stunden und der 4. Presswehe machte er nachts um 2.47 seinen ersten Schrei. Da lag er nun in ihren Armen, wunderschön, kerngesund, für die jungen Eltern ein unfassbares Geschenk und sie waren überglücklich. Als der stolze Vater nachts die Klinik verließ, hörten ihn die Nachbarn rundherum lauthals singen „Junge, die Welt ist schön!“

Das war vor 36 Jahren und jedes Jahr schaut die Mutter am Abend vor dem Geburtstag um sieben Minuten vor halb Acht auf die Uhr, denn genau da hatte sie ihre erste Wehe. So auch gestern Abend, während ich in der Konzertprobe war und sang und ganz automatisch mein Blick zur Uhr wanderte und mir wie immer ganz warm ums Herz wurde.
Leider lebt der Vater nicht mehr, aber er hat mir sein Geschenk zurückgelassen, meinen Stern! Herzlichen Glückwunsch Stephan, mein Sohn, ich liebe dich sehr!
Deine Mama