Mittwoch, 24. Februar 2010

Rückzug ins Kloster

Es ist wieder soweit, mein alljährliches Singwochenende im Kloster Obermarchtal.
Am Freitag Nachmittag lasse ich mein Leben wieder bis Sonntag Nachmittag vor den Klostermauern und tanke Kraft, Energie und lebe mit der Musik.

Sonntag, 21. Februar 2010

Es riecht nach Frühling!

Spaziergang an der Uferpromenade, Sonne genossen und frische Luft geatmet. Das ist Balsam für die Seele!

Ich bin zwar sehr erkältet und habe Schnupfen, aber das hat richtig gut getan. So kann es weiter gehen, bitte lieber Wettergott!!!

Sonntag, 14. Februar 2010

Fasnetsumzug oder "Hallo Lana"

Den Bericht dazu hat Schwesterlein schon erstellt, auch mit schönen Fotos und den entsprechenden Erklärungen dazu. Aber meiner Enkelin Lana (wohnhaft in der Lüneburger Heide und vom Heimweh an den Bodensee und nach ihrer Schwester Marie geplagt) habe ich versprochen, dass ich einen kleinen Film drehe, sodass sie wenigstens den Umzug mal wieder "sehen" kann. Tja, hätte ich Ersatzbatterien mit, dann wäre noch mehr entstanden. Hab mich schon genug geärgert deswegen!

Donnerstag, 11. Februar 2010

Deutsche Gesetze und Bestimmungen

So lustig wie die alten amerikanischen Gesetze sind die deutschen Gesetze und Bestimmungen nicht, aber wir Deutsche ertrinken auch in Beamtentum und haben nicht besonders viel Humor. Obwohl ich Nachstehendes sehr lustig finde! Meine Fundstücke:

Stirbt ein Beamter während der Dienstreise, so ist die Dienstreise beendet. (Kommentar zum Bundeskostenreisegesetz)

Persönliche Angaben zum Antrag sind freiwillig. Allerdings kann der Antrag ohne die persönlichen Angaben nicht weiterbearbeitet werden. (Formular im Postgirodienst)

Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar. (Unterrichtsblätter für die Bundeswehrverwaltung)

Es ist nicht möglich, den Tod eines Steuerpflichtigen als dauernde Berufsunfähigkeit im Sinne von § 16 Abs. 1 Satz 3 EstG zu werten und demgemäß den erhöhten Freibetrag abzuziehen. (Bundessteuerblatt)

Ehefrauen, die ihren Mann erschießen, haben nach einer Entscheidung des BSG keinen Anspruch auf Witwenrente. (Verbandsblatt des Bayrischen Einzelhandels)
das finde ich besonders schade...

In Nr. 2 ist in Spalte 2 das Wort Parkplatz durch die Worte Platz zum Parken zu ersetzen.(Ausschussempfehlung zum Bußgeldkatalog)

Der Wertsack ist ein Beutel, der aufgrund seiner besonderen Verwendung nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden. (Merkblatt der Deutschen Bundespost)

Eine Pflanze gilt als befallen, wenn sich in ihr mindestens eine Schildlaus befindet, die nachweislich nicht tot ist. (Der Hobbygärtner)

Ausfuhrbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen man eine Erklärung erklärt. (Protokoll im Wirtschaftsministerium)

Margarine im Sinne dieser Leitsätze ist Margarine im Sinne des Margarinengesetzes. (Deutsches Lebensmittelbuch)

Ein Ehemann hat in der Regel seinen Wohnsitz dort, wo sich seine Familie befindet (BFH BstBL 85, 331).

Ein Verschollener hat seinen Wohnsitz bei der Ehefrau (FG Düsseldorf EFG58, 144).(Kommentar zur Abgabenordnung von Klein/Orlopp)

An sich nicht erstattbare Kosten des arbeitsgerichtlichen Verfahrens erster Instanz sind insoweit erstattbar, als durch sie erstattbare Kosten erspart bleiben. (Beschluss des Landgerichts Rheinland-Pfalz)

Die Fürsorge umfasst den lebenden Menschen einschließlich der Abwicklung des gelebt habenden Menschen. (Vorschrift Kriegsgräberfürsorge)

Besteht ein Personalrat aus einer Person, erübrigt sich die Trennung nach Geschlechtern. (Info des Deutschen Lehrerverbandes Hessen)

Die einmalige Zahlung wird für jeden Berechtigten nur einmal gewährt. (Gesetz über die Anpassung von Versorgungsbezügen)

Welches Kind erstes, zweites, drittes Kind usw. ist, richtet sich nach dem Alter des Kindes.(Bundesanstalt für Arbeit)

Kunststoff-Fenster mögen zahlreiche Vorteile haben, insbesondere in Bezug auf Wartung und Pflege - Holz hat den Vorteil, nicht aus Kunststoff zu sein (Urteilsbegründung des LG München)

Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer desWiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot.(Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis)

Gewürzmischungen sind Mischungen von Gewürzen. (Deutsches Lebensmittelbuch)

Donnerstag, 4. Februar 2010

Musik und Bach #2 - berührt

Es ist passiert! Nach jahrelanger Ablehnung und Bemühung hatte ich gestern mein Erfolgerlebnis! In der Kantorei proben wir zurzeit die Matthäus-Passion, Aufführung am 14.03.2010. Es läuft schon sehr gut, die Stimmen sind sicher und es wird gefeilt, angepasst und zusammengefügt, kurz gesagt, es wird musiziert. Wir waren beim vorletzten Chorstück angelangt: "Nun ist der Herr zur Ruh' gebracht, mein Jesu gute Nacht" und ich fühlte mich immer mehr von der Musik gefangen und sie drang tiefer und tiefer in mein Herz und plötzlich war sie da, die Gänsehaut....!! von der Haarspitze bis zum Zeh und ich genoss und strahlte glücklich: Bach hat mich erreicht! Beim Schlusschor "Wir setzen uns mit Tränen nieder" sang ich mit kleinen Freudentränen beseelt mit und fuhr anschließend glücklich nach Hause.

ENDLICH! Einen extra Gruß und dicken Kuss an meinen Christianus musicus und seine Sonne, sie wissen warum!

Dienstag, 2. Februar 2010

Schwur gebrochen...

Nach 16 Jahren Gastronomie und unzähligen Fasnetsveranstaltungen in diesen Jahren und in jeglicher Form, wollte ich eigentlich nie wieder bedienen, da frau ab einer bestimmten Uhrzeit einfach dieses (Vorsicht schwäbisch *g*) "Lätteg'schwätz" der Betrunkenen nicht mehr hören kann. Tja, aber wenn der große Bruder, der ein örtliches Gemeindehaus bewirtet, um Hilfe ruft weil Personal abgesagt hat, kann die kleine Schwester halt nicht nein sagen. Hätt ja auch schlimmer kommen können. Es war "nur" das Narrenbaumsetzen am Nachmittag mit anschließendem kleinen Ball der Hästräger im Gemeindehaus.

Nun denn, das war aber auch die Gelegenheit, sich mal wieder ein bisschen aufzuhübschen und ich verlief mich nostalgisch in die 80er!

Ich wurde an die Bar rekrutiert und hatte um 22 Uhr Feierabend. War kein großer Ball, es fanden genug andere Veranstaltungen in der Umgebung statt. Hat auch gereicht. War nett, war ok, aber nach über 6 Std. hatte mein Sofa schon Sehnsucht nach mir und meine Füße mochten meine Schuhe nicht mehr. Ebenso wollten meine Ohren wieder was normales hören... :-)