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Montag, 14. Dezember 2009

Aua

Heute war es nun soweit, rechts Repevax und links Hepatis A/B Impfung.

[jammermodus an] Meine Arme tun weh, ich bin müde und habe Kopfweh und Blei in den Beinen [/jammermodus aus]

In 14 Tagen gehts weiter mit Pneumokokken und FSME. *seufz*.. Was tut man/frau nicht alles für die Gesundheit.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Griesbrei und Milchreis...

... sind genau die beiden Gerichte, die Norbert nicht mag und er ist WIRKLICH nicht heikel. Genau das bekommt er jetzt als Schonkost und er würgt und schluckt tapfer. Er tut mir so leid, denn das ist echte Strafe für ihn. Er ist sowieso ein immer genügsamer Patient gewesen, jammert ganz selten und ist zufrieden mit allem was man für ihn tut. Er war meist der Liebling aller Schwestern und Pfleger, weil er nett und dankbar ist. Kein Vergleich zu manchen Männern, die an einem Schnupfen sterben :-)

Es geht aufwärts mit ihm, der Heilungsprozess hat begonnen. Wann er nach Hause darf wissen wir nicht, aber wir sind mit allem zufrieden, hauptsache er wird gesund.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Koagel wie zum Ko***

Ja, so habe ich auch geschaut bei dem Wort und musste erstmal googeln. Dieses Teil, faustgroß, nennt sich auch Blutgerinnsel, sitzt bei Norbert am Mageneingang und verbirgt noch was darunter ist... nämlich die Ursache seiner Magenblutung. Heute die 3. Magenspiegelung und diese so oft, bis sie das Teil weggespült haben und dies ging bis jetzt nicht. Es geht ihm nicht gut, Werte sind instabil, der Puls zu hoch mit einhergehendem Fieber. Er tut mir so leid was er alles mitmachen muss und ich hoffe und bete, dass er bald wieder gesund ist.

Nachtrag 15:17 Uhr
"Gute" Nachricht! Es war "nur" ein Schleimhautriss darunter, sie konnten alles entfernen und er wird heute noch auf Normalstation verlegt. Ich heule grad vor Freude!!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Das Leben geht weiter II

Ja, das waren meine Worte vor 2 Monaten. Und trotzdem steht die Welt still, wenn der geliebte Partner ohne Vorwarnung plötzlich zusammenbricht und nicht mehr atmet. Lassen wir auch hier mal die Emotionen außen vor, denn die Bilder in meinem Kopf werde ich nie mehr los. So geschehen gestern abend um halb zehn. Gott sei Dank waren gleich seine Tochter und unser Nachbar zur Stelle, Arzthelferin und RettAss beim DRK und machten die Erstversorgung bis zum Eintreffen des KRW und Notarzt. Nun liegt Norbert wieder auf Intensiv, bezüglich eines Reinfarkt gabs inzwischen Entwarnung, es war ein Kreislaufkollaps und er hat eventuell ein Magengeschwür und Blut im Magen und bekommt soeben die 2. Spiegelung.

Es ist nicht möglich, sich auf sowas vorzubereiten zumal ich gar nicht wusste, was alles noch passieren kann, wie z.B. die Reaktion des Magens auf Medikamente usw. Ich weiß nur eins, ich will ihn nicht verlieren und kann im Moment gar nicht mehr aufhören mit Weinen.

Für meinen Schatz, dass er bald wieder gesund wird!

Freitag, 20. November 2009

Gau?!

Heute morgen bin ich mit Halsschmerzen aufgewacht und es kratzt, meine Stimme wird immer tiefer und ich lutsche und schlucke was das Zeugs hält. Dicker Schal, "Atme dich frei"-Tee, Salbei, Ipalat und Gebete sollen nun helfen, dass ich morgen die Generalprobe und am Sonntag unser Konzert mitsingen kann. Das darf doch nicht wahr sein!! Bitte bitte drückt mir die Daumen, dass sich die Stimme und mein Hals erholt! Wir proben seit Januar für dieses eine Konzert im Jahr und ich freue mich so sehr darauf! Ich umarme niemanden, gebe keine Hand, schon gar kein Küsschen vor lauter Angst vor der Grippe und nun habe ich Halsweh!

//*geht heulen und beten...

Freitag, 6. November 2009

Endlich!

... und ich komme mir vor wie ein Teenager *g*

Donnerstag, 5. November 2009

Dienstag, 3. November 2009

Darf man/frau...

... eine Arzthelferin verhauen, wenn sie einem nach expliziter Nachfrage versichert, dass es wirklich keine Wartezeit gibt "wenn Sie pünktlich um 8 Uhr da sind" und sie es dann schlichtweg vergisst, im Computer einzutragen. Nach 50 !! Min. machte ich auf mich aufmerksam, vor allem nachdem alle, die nach mir kamen inzwischen der Reihe nach aufgerufen wurden. Nach meiner schon etwas lauteren Nachfrage kam nur ein "ich sag gleich dem Doktor Bescheid" und ansonsten keine Reaktion und keine Entschuldigung. Der Arzt bestätigte mir dann, dass ich gar nicht eingetragen gewesen wäre und er selbstverständlich gleich für mich Zeit gehabt hätte.

Rachepläne schmiedend und schnaubend bin ich dann aus dem Behandlungsraum und sah nur einen angestrengt gesenkten Kopf hinter der Anmeldung. Aber ich bin ja nicht das letztemal dort!

Hab ich schon erwähnt, wie böse ich sein kann wenn ich krank bin, vor allem bei Gliederschmerzen und langem Sitzen?!
//*schnaubt immer noch...

Montag, 2. November 2009

Reha und Alltag V

Endspurt, letzte Woche. Ich freue mich auf Freitag, endlich habe ich ihn dann wieder. Wir hatten ein wunderschönes Wochenende mit sonnigen und herbstlichen Spaziergängen, schwimmen und guten Gesprächen. Am Samstag wollten wir ursprünglich nach Konstanz, aber diese Idee hatten noch einige andere, vor allem Schweizer und unsere Rundfahrt im Parkhaus Lago kostete uns 80 Cent, wobei dafür kein Parkplatz raussprang. Entnervt sind wir aus Konstanz raus und zurück nach Radolfzell, saßen dann entspannt in einem Cafe und machten danach eine ausgiebige Shoppingtour im großen Outletcenter Seemaxx. Für mich gabs einen Hausanzug von Schiesser und Norbert fand einen tollen schwarzen Wintermantel von Pierre Cardin zu einem unglaublich günstigen Preis. Und somit hat sich das väterliche Sprichwort bestätigt, dass nichts so schlecht ist, dass nicht auch noch was gutes dabei ist. Hätten wir einen Parkplatz in KN bekommen... usw.

Gestern waren wir auf der Insel Reichenau und aßen dort zu Mittag. Schon lange haben wir nicht mehr so gut gegessen. Er Rindersteak, ich Zander. Das war unglaublich lecker. Danach gabs einen ausgiebigen Spaziergang in der Sonne und durch herbstliches Laub und im klösterlichen Kräutergarten hielten wir uns lange auf. In der Klinik waren wir 1 Stunde schwimmen und Norbert zeigte mir wieder seine neu erlernten Gymnastikübungen. Das Wochenende ging so schnell vorbei und das Auto war gefüllt mit Fahrrad, Kleidung und verschiedenen Utensilien, die er in der letzten Woche nicht mehr benötigt. Gestern abend gings mir noch gut und heute nacht bin ich um 2 Uhr aufgewacht und konnte bis morgens nicht mehr schlafen, habe Hals- und Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur und liege nun zuhause auf dem Sofa. Tja, keine Ahnung wo ich mir das eingefangen habe, ich war doch viel an der frischen Luft und mir gings wunderbar. Blöd!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Reha und Alltag IV

Naja, läuft schon...
Norbert hat eine Woche verlängert bekommen und ich freue mich für ihn und bin traurig. Es geht ihm gut, alle Werte sind ok. Wichtig ist, dass er irgendwann nicht mehr soviel Tabletten nehmen muss und sich durch Ernährung und Sport gesund hält. Ich denke, dass er auf einem guten Weg ist.

Hab ich schon erwähnt wie sehr ich ihn vermisse?!?! *seufz*

Sonntag, 18. Oktober 2009

Herbstspaziergang

Der Besuchsnachmittag geht immer viel zu schnell vorbei. Schön wars, vor allem wenn ich sehe, wie es ihm besser geht.

Ich vermisse ihn sehr!

Freitag, 16. Oktober 2009

Reha und Alltag III

Es läuft. So wie sich alles im Leben einspielt. Ich vermisse ihn, aber habe mich jetzt an den Zustand gewöhnt und mein momentanes Leben so eingerichtet, dass ich mich wohl fühle. Wenn ich an all die Soldatenfrauen denke, die soooo lange auf ihre Männer verzichten müssen und Angst um ihr Leben haben, dann werde ich ganz leise und habe wie immer großen Respekt vor ihnen. Wobei meine Angst ihn zu verlieren auch noch sehr präsent ist und sicher noch lange bleiben wird. Ich bin beschäftigt mit singen und das meist ausgiebig vor anstehenden Konzerten. Das Probewochenende bis Sonntagmittag steht an und anschließend trennen mich nur noch so schnell wie möglich gefahrene 65 km von ihm!

Fazit der Woche 1: Es geht aufwärts und meine Angstzustände alleine zuhause haben sich etwas gelegt. Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende, auf das ich mich freue und meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehe!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Reha und Alltag II

Norbert geht es gut in der Reha. Er hat nun schon insgesamt 6 kg abgenommen, hat sich etwas wohnlicher in seinem Zimmer eingerichtet und gewöhnt sich langsam an den Tagesablauf. Seit gestern hat er seinen Therapieplan und ist beschäftigt mit Gymnastik, Ergo, schwimmen, Vorträge, Gesprächskreise & Co. Am Sonntag Nachmittag war ich bei ihm und wir machten einen wunderschönen Herbstspaziergang in Radolfzell am See entlang und über die Radwege auf der Mettnau und nach Radolfzell hat er sich auch gleich informiert. Max hat ihm dann gestern nach Zustimmung des Arztes sein Fahrrad gebracht. Wir "skypen" täglich mit Webcam und haben viel Spaß dabei. So langsam gewöhne ich mich an die Situation, obwohl ich noch nicht im täglichen "Trott" bin. Ich bin sehr mit meinen Gedanken beschäftigt und habe gestern sogar meinen Bruder vergessen, mit dem ich einen festen Haarschneidetermin ausgemacht habe.

Das Herbstwetter drückt genau meine derzeitige Stimmung aus und ich vermisse ihn mehr, als ichs mir vorgestellt habe...

Dienstag, 6. Oktober 2009

Reha und Alltag I

Außer den üblichen wird zurzeit mein Alltag noch von anderen Dingen bestimmt:
Diät, Kalorien und Fettanteile, Tabletten, wieviel, wann und wie. Vorbereitung Reha, Wäsche, Jogginganzüge, Badesachen usw. Ab Freitag bin ich für mindestens 3 Wochen alleine, ich rechne eher mit vier (an alle Einbrecher und Diebe: ich bin NICHT alleine im Haus *g).

Ich habe mich noch nicht an die Situation gewöhnt und meine Angst noch nicht im Griff. Wie soll das auch so schnell gehen?! Ich nerve auch schon mal mit zuviel Fürsorge, aber das wird sich bald relativieren. Ich freue mich über seine gesundheitlichen Fortschritte und beim täglichen Gang auf die Waage bin ich stolz auf ihn und mich auch, denn das zeigt, dass meine Kochkünste und Ernährungsangaben nicht falsch sein können. Morgen und übermorgen gehen wir noch einkaufen, werden die gemeinsame Zeit genießen und am Freitag habe ich frei, sodass wir gemeinsam nach Radolfzell fahren. Ich freue mich für Norbert, dass er eine tolle Betreung und Rundumversorgung bekommt und sich erholen kann. Ich vermisse ihn jetzt schon....

Mittwoch, 30. September 2009

Das Leben geht weiter...

.. dafür bewusster. Hoffe ich mal.
Norbert hatte am Samstag Abend einen Herzinfarkt und liegt nun im Krankenhaus. Es geht ihm schon wieder besser und Ende der Woche wird er wohl entlassen werden. Danach gehts relativ schnell innerhalb 14 Tagen zur AHB (Anschluss-Heil-Behandlung). Wohin und wann werden wir kurzfristig erfahren.
Das sind die rationalen Fakten.
Die emotionalen kann ich kaum beschreiben. Die Angst, die man um den geliebten Partner hat, die Panik, die man in seinen Augen sieht. Die Beruhigung, wenn der Arzt und Krankenwagen da ist und sich jemand um ihn kümmert. Die große Sorge, wie alles weiter geht, das Warten auf das Ergebnis nach der Herzkatheder Untersuchung usw. Heute ist erst Tag 4 danach und meinen Kotz- und Heultag hatte ich gestern. Heute gehts mir wieder besser, bin zuversichtlicher und ich verarbeite langsam das Geschehene. Es wird weiter gehen und es wird sich manches ändern. Angefangen von der Ernährung. Wir haben sicher nicht ungesund gelebt und ich habe immer schon darauf geachtet, aber ich muss bestimmt noch viel umstellen. Wir lassen es auf uns zukommen und machen gemeinsam Schritt für Schritt. Ich werde ihn unterstützen wo es geht!

Montag, 11. Mai 2009

Perle ... (mit Nachtrag)

Auf diese warte ich heute. Ich hatte mir vergangenes Jahr schon eine "geleistet", aber irgendwann war ich nicht mehr zufrieden mit ihr. Am liebsten hätte ich ja meine Schwiegertochter immer bei mir, keine putzt und wienert so gründlich wie sie, aber man kann ja leider nicht alles haben *seufz*. Zum Luxus einer Putzfrau habe ich mich vor 2 Jahren entschieden, nachdem ich so schwer an der Schilddrüse erkrankte und ich mich überhaupt nicht mehr anstrengen konnte. Ich brauchte noch ein Weilchen, denn man gesteht sich ja nicht gerne ein, eine "schlechte" Hausfrau zu sein. Aber nach dem Arbeiten nachhause kommen und durch die frisch geputzten Fenster zu schauen, ja... das macht Freude! Ich gewöhnte mich relativ schnell daran und fing an zu genießen, entspannt in meine Chorproben zu gehen und mich nicht mehr am Wochenende verkrampft dem Haushalt zu widmen. Die Ausgaben dafür hakten wir unter Hobby ab. Zumal es ja trotzdem noch genug zu tun gibt, angefangen bei der Wäsche, bügeln, kochen, aufräumen, etc.

Nun bin ich seit fast einem Jahr wieder ohne Perle und habs ganz gut geregelt bekommen. Aber auf Grund meiner Bronchitis blieb doch wieder einiges liegen und ich habe echt keine Lust mehr auf Fenster putzen und andere anstrengende Dinge und darum habe ich mal wieder die Zeitungen durchgestöbert und siehe da, tatsächlich sucht eine Frau eine Putzstelle für 2 Std./wöchentlich. Genau das was ich brauche und suche! Am Telefon war sie schon sehr sympathisch, hoffentlich stimmt auch sonst die Chemie und vor allem hoffe ich, dass sie die gleiche Vorstellung von Sauberkeit hat wie ich. Sonst muss ich halt doch meine Schwiegertochter 2x im Monat einfliegen lassen *g*.
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NACHTRAG 17:45 Uhr: Sie war da und sie ist nett, die Chemie passt und ich hoffe, dass sie besser ist als die letzte und ich sie bald meine Perle nennen kann. Nächsten Montag werden die Fenster geputzt. *sing-olé-olé-olé*
Jetzt freue ich mich gleich doppelt auf unsere Chorreise am Wochenende, da gehts nämlich nach Salzburg!

Montag, 4. Mai 2009

Lieblingshobby

Das ist bei mir nun mal das Singen. Wenn ich dann genau einen Tag vor dem Konzert heiser werde, dann ist das richtig schlimm für mich! Auch wenn ich die Generalprobe noch mitsingen konnte, so fand mein gestriger Auftritt eher statistisch statt und mit sehr wenigen tiefen Tönen. Eigentlich wollte ich gar nicht mitsingen, da mir Playback gegen die Ehre geht, aber da kam Protest vom Dirigent und meinen Mitsängern und dass ich gefälligst mit auf die Bühne soll.

So viel Tee mit Honig und heiße Zitrone habe ich schon lange nicht mehr getrunken. Meine Blase dankt es mir *g*. Nun ja, am kommenden Samstag gibts ja Gott sei Dank ein da capo, das gesamte Konzert wird in Tuttlingen wiederholt und zwar für unseren größten Gönner und Förderer. Bis dahin werde ich mich in Stille üben und auch die Proben am Dienstag und Mittwoch nicht besuchen.

Donnerstag, 23. April 2009

Halbe Kraft

Erster "richtiger" Arbeitstag und ich bin fertig, als ob ich 20 Std. gearbeitet hätte. Was doch so kleine Bakterien im Körper anrichten können ist schon erstaunlich. Nun freue ich mich aber aufs baldige Wochenende und dass ich dann endlich auch mal in der Sonne liegen kann, nachdem ich die letzten 2 Wochen meist auf dem Sofa verbracht habe.

Fazit: es geht aufwärts, zwar langsam, aber es wird.

Samstag, 18. April 2009

Ein kleiner Vogel hat es tatsächlich geschafft, mich heute morgen aufzumuntern und mir sogar trotz Hustenanfall ein Lächeln abzuringen. Ab 4 Uhr fängt es meistens an, dann will der Körper abhusten. Ab da sitze ich bis 6 Uhr im Bett, trinke und huste viel. Kurz vor dem totalen Eschöpfungszustand wirds dann wieder besser und ich versinke nochmals in einen unruhigen Schlaf. Die Vögel höre ich durchs Schlafzimmerfenster zwischern und heute hat mir ein Vogel wirklich aufs husten geantwortet. Auf jedes "bellen" meinerseits folgte ein wunderschönes tirilli. Im Wechsel und minutenlang. Fand ich schön und ließ mich vergessen, wie besch**** ich mich fühle.

Danke kleiner Piepmatz

Mittwoch, 15. April 2009

Homeoffice

Keine Dauerlösung, aber machbar und es erleichtert ein bisschen das schlechte Gefühl, während der höchsten Auftragslage krank zu sein. Ich sitze am Küchentisch vor meinem Laptop, hustend und schwitzend (heute Nacht hatte ich wieder Fieber...verdammt was ist das nur?!!) aber da ich sowieso nicht liegen kann und auf Grund der schleimlösenden Medis permanent abhusten muss, sitze ich eben und schreibe nebenher ein paar Protokolle. Die Diktate hatte ich mir gestern schon aus dem Büro mitgenommen und ich bin hier ja bestens mit allem ausgerüstet, auch dank externem Laufwerk. Ich fühle mich tatsächlich ein bisschen besser damit, denn was soll frau den ganzen Tag nur tun? Sich talkshowmäßig wieder auf den neuesten Stand bringen? Schauen, wer alles Deutschland verlässt und wieder zurück kommt? Oder wer seine Kinder in ein Erziehungscamp wegbringen und seine marode Hütte von einem Fernsehteam renovieren lässt? Langweilt mich alles. Werde nachher vielleicht ein bisschen in die Sonne sitzen, sofern sich die Nachbarn nicht über meine Husterei als Ruhestörung beschweren.