Mittwoch, 26. Januar 2011

Hermann Hesse und der Neuanfang


Gibt es was Schöneres, als nach vielen Jahren Gemeinsamkeit in den eigenen Mann verliebt zu sein? Es ist nicht nur alles gut, sondern noch besser!

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegensenden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse


Mittwoch, 5. Januar 2011



Die Hochzeitskerze spricht

Ich habe es gesehen.
Meine kleine Flamme war dabei, als Ihr die Hände ineinand
er gelegt
und Euer Herz verschenkt habt.


Ich bin mehr als bloß eine Kerze, mehr als bloß ein Geschenk.

Mein Licht soll dabei sein bei Eurer Ehe.
Ich bin ein stiller Zeuge im Hause Eurer Liebe und wache stets über Euch.

An Tagen, da die Sonne scheint, brauche ich nicht zu brennen.

Aber wenn Ihr vor Freude außer Euch seid
oder ein schöner Stern am Horizont Eures Lebens erscheint,
dann zündet mich an.


Zündet mich an, wenn es dunkel wird,
wenn in Eurem Leben Sturm einbricht,
wenn Streit da ist, wenn Ihr lautlos unter etwas leidet,
dann zündet mich an.


Zündet mich an, wenn der erste Schritt zu tun ist und Ihr wisst nicht wie,
wenn Ihr die Aussprache sucht, aber keine Worte findet,

wenn Ihr Euch umarmen möchtet,
aber Eure Arme sind wie
gelähmt,
dann zündet mich an.


Mein kleines Licht ist für Euch ein deutliches Zeichen, hell und klar.
Es spricht seine eigene Sprache,
eine leichte Sprache, die der andere gleich versteht.


Ich bin Eure Hochzeitskerze.
Ich habe Euch beide gern.
Lasst mich brennen,
wann und wie lan
ge es ein muss,
bis Ihr beide dann gemeinsam, Wange an Wange,
mein Licht ausblasen kön
nt.
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Vielen Dank liebe Andrea & Christian
ihr habt uns eine große Freude gemacht!

"Eigentlich ändert sich mit dem Tag der Hochzeit nichts
... und doch ist alles anders"
Wie recht ihr habt!




Mittwoch, 29. Dezember 2010

Noch 1x schlafen!


Mittwoch, 22. Dezember 2010

Frohe Weihnachten allen Soldatinnen und Soldaten im Einsatzland,
kommt gesund wieder nach Hause

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Fertig!

Alles gekauft und geplant
Sowohl Weihnachten, Geschenke, Hochzeit.
Gestern kamen die Eheringe.

//lehnt sich entspannt zurück

Noch 14 Tage arbeiten, noch 15 Tage bis Weihnachten, noch 21 Tage bis zur Hochzeit, noch 22 Tage bis Silvester.

Rückblick: Höhen und Tiefen mit Neustart!

Samstag, 27. November 2010

Vorfreude

So langsam kommt sie, die Vorfreude auf unsere Hochzeit. Nachdem ein paar wichtige notarielle Dinge geklärt sind und verschiedene Gespräche geführt werden mussten, stellt sich Erleichterung ein und nun auch Bauchkribbeln. Es ist (fast) alles unter Dach und Fach und unser kleines Fest geplant. Kleidung gekauft, Blumen und Friseur bestellt, Feier und Essen besprochen. Kleiner Kreis, nur Familie. Wir haben uns nun doch für Trauzeugen entschlossen, denn ursprünglich wollten wir ganz alleine heiraten. Dann wollten wir doch wenigstens die Kinder, Enkel und meine Eltern dabei haben, der nächste Schritt war eine kleine Feier inklusive Geschwister und ihren Familien und nun eben auch noch Trauzeugen. Bei mir wird es meine Schwester sein und bei Norbert unser Nachbar, Freund und sein Lebensretter, als er letztes Jahr die Magenblutung und den Zusammenbruch hatte. Wer weiß ob wir ohne ihn unsere Hochzeit feiern könnten.

Auf jeden Fall freuen wir uns nun auf den nächsten Schritt unserer gemeinsamen Zukunft, der eine logische Konsequenz all dessen ist, was hinter uns liegt. Die schlechten Zeiten hatten wir schon, nun sollen hoffentlich nur noch gute kommen! Er ist mein Glück, mein Fels, meine Zuversicht und ich bete, dass wir noch viele gemeinsame Jahre erleben dürfen.

Freitag, 12. November 2010

Seit langer Zeit...

... kann ich heute meinen Sohn in die Arme nehmen und ihm persönlich gratulieren! Ich weiß nicht, wann er das letztemal seinen Geburtstag mit seiner Familie am Bodensee feiern konnte. Aber abgesehen von mir und anderen wichtigen Menschen gibt es einen, der mehr als glücklich ist und dem ein Wunschtraum in Erfüllung ging.

Das ist mein Vater, der ihn mit groß gezogen hat und in ihm nicht den Enkel sieht, sondern sein 4. Kind.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein Sohn, ich freue mich sehr, mit dir heute anzustoßen!

Donnerstag, 11. November 2010

Schnipsel

Zurzeit habe ich so gar keine Zeit und Muße, etwas zu schreiben. Die Tage und Wochen fliegen und ich bin von morgens bis abends beschäftigt.

  • Beruflich gehts mir hervorragend, es ist genug zu tun und die Stimmung am Arbeitsplatz gut.
  • Mein Amt im Vorstand des Philharmonischen Chors nimmt mich sehr in Anspruch und ich habe zig Stunden in die Gestaltung der Flyer, Plakate und des Programmhefts investiert. Kein Abend, an dem ich nicht am Laptop saß und geschrieben, gestaltet und korrigiert habe, Verhandlungen mit der Druckerei hatte, Termine mit der Presse wahrgenommen habe, Flyer verteilt, Plakate aufgehängt, mit Werbepartnern fürs Programmheft gesprochen, usw. Im Oktober war Stadtfest und Vereine konnten sich in welcher Form auch immer, präsentieren. Das haben wir getan und Kaffee und Kuchen verkauft. Stunden und Tage der Vorbereitung, Planung, Einkauf, Aufbau und Abbau haben dies beinhaltet. Am 21.11. ist Konzert und dann wirds ein bisschen ruhiger. Ich beklage mich gar nicht, denn es macht großen Spaß und wer mich kennt weiß, wie diesem Chor mein ganzes Herz gehört!

  • Dass meine Familie nun hier wohnt, genieße ich in vollen Zügen. Auch wenn man sich nicht täglich sieht ist es wunderbar zu wissen, dass uns nur noch 10 Minuten Autofahrt trennen und nicht mehr 8 Stunden!
  • Ansonsten ist alles bestens und ich bereite mich innerlich auf meine Hochzeit vor. Es ist ein wunderbares Gefühl und ich kanns irgendwie noch gar nicht glauben. Geplant haben wir schon fast alles, Termin, Feier, Kleiderfrage und wir sind total entspannt. Noch 7 Wochen!
  • In 6 Wochen ist Weihnachten...

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Angekommen


Durch alle Höhen und Tiefen
in sich ruhend
eins mit sich
vertrauend
nach vorne schauen
Glück, Liebe, Zugehörigkeit
Angekommen....

Dienstag, 14. September 2010

Die Frage des Jahres

Wenn man dem "Glück des Lebens" zeitlebens nur Liebe entgegenbringt und von einem Tag auf den anderen ohne Vorwarnung nur noch Ignoranz und Verachtung zurück kommt, dann ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Die Frage ist, wer oder was hat diese Waage verstellt? Hat sich die Gleichgewichts-Schraube schlagartig gelockert, oder durch jahrelanges daran rütteln nun endlich der vom Rüttler erwünschte "Erfolg" eingestellt? Ob ich jemals darauf eine Antwort erhalte? Fakt ist, es schmerzt zutiefst..

Mittwoch, 4. August 2010

Kurzes Update

Mir gehts wie meiner Schwester, ich bin zurzeit schreibfaul.
Es ist Sommer, auch wenn es hin und wieder regnet, und die Tage vergehen wie im Flug. Wir hatten nun viel Besuch, waren unterwegs, verbrachten einen wunderbaren Abend bei den Bregenzer Festspielen und hörten die AIDA.


Im Haus ist es jetzt wieder ruhiger und obwohl wir jeden einzelnen Besuch gerne mochten und uns darüber freuten, ist es alleine auch wieder schön. Wir radeln viel, gehen schwimmen und genießen den Sommer.

Die Zeit mit Lana habe ich sehr genossen, sie ist schon ein großes Mädchen und ich mag die Gespräche mit ihr sehr. Leider ist eine Woche immer so schnell vorbei, aber nun ist sie 12 und darf auch alleine ohne Kinderbegleitung fliegen, was die Kosten enorm reduziert und die Hoffnung nährt, sie jetzt öfters hier zu haben, zumal ja nun ihre gesamte Familie väterlicherseits an einem Ort versammelt ist und sie nicht mehr quer durch Deutschland muss um alle zu sehen. Bruder und Schwester haben sich (meist) gut verstanden und wir hatten viel Spaß!


In knapp 2 Wochen fahren wir für ein paar Tage nach Ungarn und danach kommt lieber Besuch aus Berlin, auf den freue ich mich ganz besonders. Sohn und Familie haben sich schon ganz gut eingelebt, die Wohnung ist fast fertig und sieht wunderschön aus, ich bin jedesmal begeistert. Sie haben einen tollen Geschmack und Yvonne erfüllt mir an einem der nächsten Samstage einen Herzenswunsch: sie geht mit mir zu IKEA! Premiere, denn ich war tatsächlich noch nie dort! Dann werde ich mir schonmal ein paar Ideen für unser neues Bad holen, das tatsächlich bald wahr wird.

Norbert hat ab heute schon Urlaub, ich erst in 2 Wochen. Er plant zurzeit seine Altersteilzeit und da es schon fast unterschriftsreif ist, wird er wahrscheinlich in 3 Jahren in Rente gehen. Heute morgen hat er mich liebevoll mit dem Spruch geweckt: "Aufstehen Schatz, Geld verdienen..."

Montag, 12. Juli 2010

Abschied und Neubeginn

Wie schwer wird es heute wohl für meinen Sohn und seine Familie sein, alles hinter sich zu lassen und sich auf die Reise zu begeben. Hier werden sie sehnsüchtig von seiner Familie erwartet und dort lassen sie ihre Familie zurück. Warum muss ein Neubeginn immer mit einem schweren Abschied verbunden sein? Meine Gedanken sind bei ihnen und trotz aller Vorfreude spüre und fühle ich die schwere Last, die auf ihnen liegt.

Ich wünsche euch von Herzen eine gute Reise und hoffe, dass der Weg nach Hause ein Trost ist.

Mögest Du warme Worte an einem kalten Abend haben,
Vollmond in einer dunklen Nacht
und eine sanfte Straße auf dem Weg nach Hause.
Irischer Segenswunsch

Freitag, 9. Juli 2010

Heute vor 10 Jahren...

...wurdest du von deinen Leiden erlöst, gerade mal 48 Jahre alt.



Du hast eine schmerzliche Lücke hinterlassen, denn obwohl jeder inzwischen sein eigenes Leben führte, waren wir immer eng miteinander verbunden. Du warst meine erste wunderbare große Liebe und hast mir das größte und schönste Geschenk gemacht, das man bekommen kann: unseren Sohn. Du wärst sehr stolz auf ihn und deine Enkel würden dir große Freude bereiten. Ich muss viel an dich denken und dadurch bist du auch weiterhin in unserer Mitte. Ich hege ja die Hoffnung, dass du schützend die Hand über unseren Sohn und seine Familie hältst. Ruhe in Frieden lieber Manni, du fehlst....



Sonntag, 4. Juli 2010

Sommer, die beste Zeit des Jahres

Obwohl ich sehr erkältet bin und schlaflose hustende Nächte verbringe, blühe ich auf. Es ist endlich Sommer! Ich fahre fast täglich mit meinem Fahrrad und bedauere es jedesmal, dass ich nicht schon länger eines gekauft habe. Es vermittelt mir ein völlig neues Lebensgefühl. Mir ist keine Strecke mehr zu weit und kein Berg zu hoch und Norbert scheint es auch zu genießen, dass wir nun endlich längere Touren machen können und er nicht immer bei jeder Anhöhe auf mich warten muss und ich irgendwann nicht mehr kann. Wir sitzen abends wieder draußen und genießen die Temperaturen. Nachher fahren wir zum schwimmen und anschließend noch ein bisschen durchs Hinterland. Hoffentlich bleibt es noch ein paar Monate so!

Gestern haben wir das Deutschland Spiel zuhause angeschaut und sind anschließend mit den Rädern in die Stadt und haben noch einen Riesen-Eisbecher am See gegessen.


Noch 9 Tage, dann habe ich meine Familie bei mir. Ich kanns immer noch nicht glauben, dass sie hier bleiben, es ist wie ein Traum. Ich freue mich so sehr, dass Lana 1 Woche in Ferien kommt und das erstemal das Seehasenfest erleben wird. Ich habe so viele Pläne und was wir alles unternehmen werden, hoffentlich macht das Wetter mit.

So kanns bleiben, oder hatte ich das schon erwähnt? *g*

NACHTRAG: Da lese ich so den Beitrag auf Erlebnisse und Gedanken und was sehe ich auf dem Film? Uns auf dem Fahrrad... :-))

Donnerstag, 24. Juni 2010

Keine besonderen Vorkommnisse

Aufstehen, arbeiten gehen, nach Hause kommen, radeln, grillen, kochen, Gäste, Fußball, singen. Die Wochen rennen nur so dahin und wir haben eigentlich nur auf den Sommer gewartet. Endlich wird es wärmer, vielleicht sind wir jetzt abends nicht mehr so erschlagen, denn meist schlafen wir schon um 21 Uhr auf dem Sofa ein. Außer es läuft spannender Fußball, aber den gucken wir auch in der Garage. Mit Gebrüll und Getrommel (nein, KEINE Vuvuz!) und guter Laune. Aber nach Spielende ist schlagartig Ruhe im Hause Wesener, ob bei jung oder alt.

Ich zähle die Tage bis meine Familie kommt und wir freuen uns sehr darauf. Ansonsten gibt es nichts besonderes zu berichten. So langsam könnte meine Schwester mal wieder aus dem gefühlten 3-Monats-Urlaub heim kehren, sie fehlt mir...

Donnerstag, 17. Juni 2010

Mittwoch, 16. Juni 2010

Optimaler Finanzkreislauf

Es ist August, eine kleine Stadt an der Riviera, Hauptsaison, aber es regnet, die Stadt ist leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit. Zum Glück betritt ein reicher Russe eines der Hotels:

  • Der Russe will ein Zimmer, legt 500 Euro auf den Tisch und geht, um sich das Zimmer anzusehen.
  • Der Hotelchef nimmt das Geld und rennt zum Metzger, um seine Schulden zu begleichen.
  • Dieser nimmt die Banknote und rennt zum Schweinezüchter, um seine Schulden zu regulieren.
  • Dieser nimmt die 500 Euro und rennt zum Futterlieferanten, um seine Schulden zu reduzieren.
  • Dieser nimmt das Geld und gibt es der Nutte, bei der er laufend auf Kredit war (Krise).
  • Die Nutte nimmt das Geld und rennt zum Hotelchef, um ihre Schulden für das Stundenzimmer zu regulieren.

Genau in diesem Moment kommt der Russe zurück, sagt, das Zimmer gefalle ihm nicht, nimmt seine 500 Euro zurück und verlässt die Stadt.

Niemand hat etwas verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut plötzlich wieder völlig optimistisch in die Zukunft.